Bei Europas größter Auswanderungsmesse

Landkreis Göttingen warb in den Niederlanden um Arbeitskräfte

Am Messestand der Südniedersachsen in Utrecht: Von links Claudia Jensch, Dirk Pelz, Matthias Maring, der Organisator der Auswanderermesse in Utrecht, Tom Bey, sowie Maria Eiselt. Foto: privat/nh

Landkreis Göttingen. Zehn südniedersächsische Kommunen besuchten Europas größte Auswanderungsmesse, der Emigratiebeurs im niederländischen Utrecht.

Die Kommunen hatten sich unter der Dachmarke geniusgöttingen zusammengeschlossen und waren nach Utrecht mit dem Ziel gereist, qualifizierte Arbeitskräfte für die Region zu gewinnen.

Wie Maria Eiselt vom Projektmanagement geniusgöttingen der Südniedersachsen-Stiftung berichtet, schlossen sich in diesem Jahr die Städte und Gemeinden Bad Lauterberg, Duderstadt, Göttingen, Hann. Münden, Moringen, Nörten-Hardenberg, Northeim, Osterode am Harz, Staufenberg, Uslar sowie der Landkreis Northeim zusammen, um für Südniedersachsen als Arbeits- und Lebensraum zu werben. Gemeinsam mit den Vertretern der Kommunen sowie der Wirtschaftsförderung Region Göttingen und der Wirtschaftsförderung Northeim hatten Mitarbeiter des Projekts geniusgöttingen den Messeauftritt vorbereitet.

Schwerpunkt war nach Eiselts Worten die Präsentation des Arbeitsmarktes. Mit Unterstützung der Agentur für Arbeit Göttingen seien den Besuchern die Jobangebote im Süden Niedersachsens gezeigt worden. Eine Diashow habe die landschaftliche Vielfalt zwischen Weser, Rhume und Harz veranschaulicht; außerdem sei den Niederländern das reichhaltige Angebot an Immobilien, gerade im ländlichem Bereich, vorgestellt worden.

Schon jetzt macht Maria Eiselt auf die Immigration Days vom 17. bis 19. April im Landkreis Osterode aufmerksam, die das Projektmanagement geniusgöttingen anbietet. Interessierte Messebesucher hätten die Möglichkeit, sich ein Bild von der Region Südniedersachsen zu machen.

Neben Vorträgen zum Arbeiten und Wohnen in Deutschland und Gesprächen mit Vertretern der Kommunen, Mitarbeitern der Arbeitsagentur sowie bereits zugezogenen Niederländern erwartet die Gäste eine Busrundfahrt mit mehreren Stadtbesichtigungen. .

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