Echtes, schönes Sommer Open Air in Hann. Münden: Das Rock for Tolerance Festival

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Rock for Tolerance: Das Orga-Team u  vor der Wall of Love. 

Hann. Münden. Fünf Bands, viel Kinderspaß, Sonne satt und reichlich gute Laune: Das Rock for Tolerance Festival in Hann. Münden ist wieder ein Stück gewachsen.

„The Boys are back in town“, rief Stefan Kletetztka von der Band „More Songs about Sex“ am Samstagnachmittag ins Mikro, und das Publikum jubelte. Fast 30 Jahre hatte das Trio nicht zusammen auf der Bühne gestanden, die Fans sind aber immer noch da. Das dritte Rock for Tolerance Festival nahm die Mündener Band zum Anlass für ihre Reunion. Das war nur einer von vielen Höhepunkten des musikalischen Spendenmarathons am Samstag auf dem Tanzwerder. Rock for Tolerance wächst jedes Jahr ein Stückchen mehr, wird professioneller und es kommen mehr Besucher – das Fest für Toleranz etabliert sich und hat sich in diesem Jahr schon wieder selbst übertroffen.

„Da haben wir uns ein echtes, richtig schönes Sommer Open Air Festival in Münden gebastelt“, so Robert Maaßen vom Orga-Team angesichts der Besucher mit Eis in der Hand, und der Leute, die mit Decken auf der Wiese saßen, die im Takt klatschten oder im RfT-Shirt vor der Bühne tanzten.

Rock for Tolerance 2018 auf dem Tanzwerder - BlindLinks und More Songs about Sex - Besucher und Publikum - Orga-Team und Merchandise

„In fünf Jahren haben wir das Open Flair eingeholt“, witzelte ein Gast am Samstagnachmittag, der treuer Rock for Tolerance Besucher ist. Betrachtet man die Entwicklung der vergangenen Jahre, ist das allerdings gar nicht so weit her geholt.

Das Kistenstapeln bei der Feuerwehr war ununterbrochen umlagert: Kinder, die gerade von ihrem Turm heruntergelassen worden waren, stellten sich gleich wieder hinten an. Der Mitmachzirkus sorgte für Bewegung. Im Wassertretbecken des Kneippvereins wurden heißgetanzte Füße wieder kühler, um nur einige Beispiele aus dem Rahmenprogramm zu nennen.

Dazu fünf großartige Bands, Essen und Trinken sowie weitere lokale und soziale Projekte, die sich vorstellten: Das ergab auf dem Tanzwerder eine runde Sache, die nur durch ganz viel Engagement zustande kommen konnte.

Die Bands setzten ihr Zeichen für Toleranz: Eröffnet wurde das Festival von BlindLinks aus dem Eichsfeld, die in diesem Jahr schon zum zweiten Mal auf der Rock for Tolerance Bühne standen und sich „tierisch freuen, wieder dabei zu sein“, so Sängerin Jana Eisenbarth.

Paddy’s Funeral zeigte sich von der extra temporeichen Seite. Bazooka Groove Club, zum ersten Mal in Münden, zog während des Auftritts mehr und mehr Besucher vor die Bühne. Green Machine verstand es, das Publikum mit Witzen und Spielchen in die Show einzubeziehen und machte so zum Abschluss noch mal richtig Party.

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