Zwischen Landwehrhagen und Lutterberg unterwegs

Ruppige Fahrweise: Eltern ärgern sich über Schulbusfahrer

Staufenberg. Eltern von Schulkindern beschweren sich über eine ruppige Fahrweise auf der Strecke zwischen Landwehrhagen und Lutterberg.

Die Fahrweise eines Schulbusfahrers auf der Linie 33 von Landwehrhagen nach Lutterberg hat zu Beschwerden mehrerer Eltern von Schulkindern geführt.

Er fahre rücksichtslos, warte mit der Abfahrt nicht, bis alle Kinder sitzen, und fahre so schnell durch die Kurven, dass die Jungen und Mädchen hin- und hergeschüttelt würden, zum Teil sogar von den Sitzen rutschten, so die Kritik.

Besonders schlimm soll eine Tour Mitte September gewesen sein. Die Kinder seien verängstigt ausgestiegen, berichtet eine 44-jährige Mutter aus Lutterberg, deren sechsjähriger Sohn mit dem Bus unterwegs ist. Sie habe sich beim Busunternehmen und dem Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV), der für die Strecke zuständig ist, beschwert. Gott sei Dank habe sich keines der Kinder weh getan.

Verärgert ist auch der Vater eines siebenjährigen Jungen, ebenfalls aus Lutterberg. Auch sein Sohn besucht die Hermann-Gmeiner-Schule in Landwehrhagen und fährt mit dem Bus. Sollte seine Beschwerde beim NVV nicht dazu führen, dass sich die Fahrweise ändert, will er sogar Anzeige erstatten.

Sabine Herms, Sprecherin des NVV, konnte sich gestern noch nicht zu dem Fall äußern. Die Kritik sei ihr bekannt und der NVV habe sich mit dem beauftragten Busunternehmen in Verbindung gesetzt und warte jetzt auf eine Stellungnahme. Grundsätzlich lege der NVV wert auf eine rücksichtsvolle Fahrweise, so Herms. Das sei doch selbstverständlich. (ems)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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