Samtgemeinde Dransfeld unterstützt Katzen-Kastrationsaktion des Landes Niedersachsen

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Straßentiger: Um die Zahl der streunenden Katzen nicht weiter anwachsen zu lassen, hat die Landestierschutzbeauftragte ein Projekt aufgelegt, das von der Samtgemeinde Dransfeld unterstützt wird.   

Samtgemeinde Dransfeld. Die Samtgemeinde Dransfeld unterstützt die Aktion der Landesbeauftragten für Tierschutz, Michaela Dämmrich, streunende Katzen zu kastrieren.

Wer in der Samtgemeinde solche Streuner kennt oder findet, kann sich im Rathaus melden, teilt Stefanie Freitag mit – entweder bei ihr selbst, Tel.: 05502 / 30265 oder 0170 / 273 26 96, oder bei Andrea Ebbecke, Tel.: 05546 / 371. Das Einfangen werde dann in Absprache organisiert.

200.000 herrenlose Katzen gebe es in Niedersachsen – und jährlich werden es mehr: Diesem Problem und dem damit verbundenen Leid für die streunenden Katzen rückt die Landesbeauftragte für Tierschutz zuleibe.

Mit der Tierärztekammer Niedersachsen hat sie eine landesweite Kastrationsaktion gestartet, um dem wachsenden Katzenelend zu begegnen. 

„Die Katzen sind oftmals abgemagert und scheu, leiden unter Wurmbefall, Parasiten und Verletzungen durch Rangkämpfe. Infektionskrankheiten können sich bei den geschwächten Tieren schnell ausbreiten“, so die Landestierschutzbeauftragte.

Das niedersächsische Agrarministerium unterstütze die Aktion mit 200 000 Euro, heißt es in der Pressemitteilung des Ministeriums.

Der Landesverband des Deutschen Tierschutzbundes sowie deren Bundesverband und die Tierschutzorganisation Tasso stocken den Fonds mit weiteren jeweils 15 000 Euro auf.

Die Tierärztekammer kümmert sich um die finanzielle Abwicklung des Projektes. Mit im Aktionsbündnis sei auch der Landesverband des Bundes praktizierender Tierärzte. Die Tierärzte verzichten auf 25 Euro ihrer Behandlungskosten pro Tier. Das Kastrations-Projekt läuft  noch bis zum 15. März.

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