Im kommenden Jahr wir das Verkehrsaufkommen auf der Autobahn 7 in Niedersachsen neu berechnet

Schallschutz wird 2015 Thema

Die A7 bei Lutterberg: Nach den bisherigen Verkehrszahlen gab es keinen Anspruch auf Lärmschutzmaßnahmen. Das könnte sich bei steigendem Verkehr ändern. Foto: Krischmann

Lutterberg/Landwehrhagen. Für die Lutterberger ist beim Thema Lärm die Schmerzgrenze längst erreicht. Ursache für einen ständigen Geräuschpegel sind der Lkw-Verkehr im Gewerbegebiet und die nahe Autobahn 7, von der auch Landwehrhagen beschallt wird. Und der Lärm von dort könnte noch deutlich zunehmen.

Wir berichtet, prognostiziert das hessische Verkehrsministerium bis 2025 eine erhebliche Zunahme des Verkehrs auf der A 7 im Raum Kassel und damit auch im Bereich der niedersächsischen Landesgrenze.

Diese neuen Zahlen werden Wasser auf die Mühlen all derer sein, die schon jetzt nach Schallschutz an der Autobahn rufen. Auch für Staufenbergs Bürgermeister Bernd Grebenstein besteht Handlungsbedarf.

Für die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr wird dies frühestens im Jahr 2015 ein Thema sein, wenn eine neue Verkehrszählung erhoben wird. Dann, so Heiko Lange, zuständig für die Planung bei der Behörde, werden diese Zahlen mit denen abgeglichen, die bei der Planfeststellung für die Autobahn prognostiziert wurden. Maßgeblich ist dabei die Zahl der Lkw.

Sollte sich bei der Prüfung herausstellen, dass der Geräuschpegel so stark angestiegen ist, dass Grenzwerte überschritten werden, könnte ein grundsätzlicher Anspruch auf Lärmschutzmaßnahmen bestehen. Aber dies müsste für den jeweiligen Autobahnabschnitt noch genauer geprüft werden.

Bei den bisherigen Verkehrszählungen in den Jahren 2005 und 2010 hätten sich keine gravierenden Abweichungen von den Prognosen ergeben, die Lärmschutmaßnahmen nötig gemacht hätten.

Wachsender Verkehr

Nach den aktuellen Zahlen des hessischen Verkehrsministeriums wird damit gerechnet, dass die Zahl der Lkw auf der Autobahn 7 zwischen der Anschlussstelle Guxhagen in Nordhessen und der niedersächsischen Landesgrenze auf 25 500 pro Tag steigen wird, 2010, als letztmalig gezählt wurde, waren es 14 100. Bei den Pkw wird mit einem Anstieg von rund 73 000 auf über 100 000 innerhalb von 24 Stunden ausgegangen.

Von Ekkehard Maaß

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