Gemeinde stehe im Vergleich gut das

Frist für die Gemeinde Scheden läuft: Bald schnelles Internet von Göttinger Telefonanbieter?

Glasfaser, Highspeed-Internet, Breitbandausbau *** Glass fiber High Speed Internet Broadband expansion
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Glasfaserkabel. 

Scheden. Die Entscheidung, ob die Gemeinde Scheden künftig vom privaten Göttinger Telefonanbieter goetel mit schnellem Internet versorgt wird, lässt weiter auf sich warten.

„Wo wir derzeit stehen, kann ich nicht sagen“, antworte Gemeindebürgermeisterin Ingrid Rüngeling (FWG) während der Ratssitzung am Donnerstag auf eine entsprechende Anfrage eines Einwohners.

„In Dankelshausen und in Meensen ist die erforderliche 60-Prozent-Marke bereits überschritten, in Scheden aber noch nicht“, sagte Rüngeling. Noch hätten die Schedener bis zum 31. Januar Zeit, ihr Interesse bei der goetel zu bekunden. „Wir als Gemeinde sind aber nicht Auftraggeber und haben somit in dieser Angelegenheit keinerlei Einfluss“, betonte Rüngeling.

Ende vergangenen Jahres hatte eine Gruppe von Schedener Bürgern die Initiative bekannt gemacht und unter anderem Infoblätter verteilt. Auch eine Informationsveranstaltung hatte stattgefunden.

Hintergrund ist, dass der vom Landkreis angestrebte Ausbau auf eine Downloadrate von mindestens 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) zwar schon ganz gut sei, aber langfristig vor allem für eine gewerbliche Nutzung nicht ausreichen werde.

Scheden steht verglichen mit kleineren Dörfern beim schnellen Internet zwar schon verhältnismäßig gut da, aber mit Blick auf die Zukunft müsse mehr passieren, machten damals unter anderem Dr. Achim Echtermeyer und Dennis Rüngeling deutlich gemacht, die zu jenen gehören, die schon jetzt auf ihren Arbeitsgebieten – Arztpraxis und Versicherungsbüro – auf eine professionell schnelle Verbindung angewiesen sind.

Darum plädierten sie an die Schedener, sich dem goetel-Angebot anzuschließen, auch wenn für den privaten Bereich vielleicht noch gerade die Kapazitäten ausreichten. Das Göttinger Unternehmen nutzt möglichst vorhandene Glasfaserbündel, die parallel zu anderen Versorgungsleitungen bereits im Boden liegen, und mietet sich auf diese auf, hatte Vertriebsleiter Mario Stickfort erklärt (wir berichteten).

Goetel baut dann die Anschlüsse bis in die Häuser. Für diesen Hausanschluss müssen die Nutzer bezahlen, ähnlich wie bei anderen Anbietern. 

Info: goetel.net, Hotline Tel. 0551/38 45 55 55    

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