Corona-Krise

Gemeinsam in Scheden durch die Krise: Jugendrotkreuz in der digitalen Gruppenstunde

Bereiten in der Videokonferenz die digitale Gruppenstunde vor: Paul Sperling, oben links, rechts daneben Antonia Splitt, unten links Annika Grimm und unten rechts Katja Althaus vom Jugendrotkreuz in Scheden in der Samtgemeinde Dransfeld.
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Bereiten in der Videokonferenz die digitale Gruppenstunde vor: Paul Sperling, oben links, rechts daneben Antonia Splitt, unten links Annika Grimm und unten rechts Katja Althaus. (Screenshot)

„Bodydistancing statt Socialdistancing“ ist das Motto des Jugendrotkreuzes in Scheden in der Samtgemeinde Dransfeld. Die Gruppenstunden finden wegen der Corona-Krise digital statt.

„Bodydistancing statt Socialdistancing“ heißt in diesen Tagen das Motto beim Jugendrotkreuz in Scheden. Gemeinsam durch die Coronakrise haben sich die Betreuer der Jugendgruppe auf die Fahne geschrieben. Weil aufgrund der Coronaeinschränkungen persönliche Treffen tabu sind, finden seit Mitte Mai die wöchentlichen Gruppenstunden digital statt.

Digitale Gruppenstunden in Scheden

Paul Sperling von der Ortsleitung des Jugendrotkreuz Schedetal erklärt: „Die digitalen Gruppenstunden werden aufgebaut wie die Gruppenstunden vor Ort – bloß ohne physisches Beisammensein.“ Das heißt, zusammen mit den Kindern werden in Videokonferenzen Spiele gespielt, Themen besprochen wie Erste-Hilfe oder die Rot-Kreuz-Grundsätze sowie die Tätigkeitsfelder des DRK.

Die Kinder lernen außerdem spielerisch die Geschichte des Roten Kreuz kennen. „Zuletzt haben wir uns mit der vom Irischen Roten Kreuz zu uns geschwappten Aktion „Sei kein Bully, sei ein Buddy“ beschäftigt, eine Aktion vom Jugendrotkreuz gegen Mobbing und Ausgrenzung. Dazu gibt es Arbeitsblätter, Videos und Aktionen, die auch digital funktionieren.

Mit Kindern und Jugendlichen in Kontakt bleiben

Durch die Nutzung des digitalen Mediums ist es uns möglich, mit den Kindern und Jugendlichen in Kontakt zu bleiben und als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen“, so Paul Sperling. Außerdem könne man einfach und auch mal spontan, ohne technischen Aufwand gemeinsam ein themenbezogenes Video schauen und die Kinder- und Jugendarbeit trotz der momentanen Situation aufrechterhalten. Gefördert wird die digitale Gruppenstunde durch das Landesjugendring-Projekt „Generation hoch drei“.

Jugendgruppen engagieren sich 

In fast jeder Stadt oder Gemeinde in Deutschland treffen sich Kinder und Jugendliche regelmäßig zu JRK-Gruppenstunden. Jugendrotkreuzler treffen sich regelmäßig in den Räumen des Roten Kreuzes, beschäftigen sich mit Themen wie Gesundheit und Erste Hilfe. Sie stellen Aktionen im Rahmen der bundesweiten JRK-Kampagnen auf die Beine, organisieren Hilfsaktionen für Kinder in Krisenregionen. Gruppen gibt es in Hann. Münden, Einbeck, Göttingen und Northeim.

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