Schedener Betrieb AVI Packaging GmbH kündigt 51Mitarbeitern

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Spezialist für Kunststoffverpackungen: Die AVI Packaging GmbH in Scheden. Die Geschäftsleitung hat 51 Beschäftigte entlassen.

Scheden. 51 Mitarbeiter der AVI Packaging GmbH in Scheden erhielten zum 31. Januar von der Geschäftsleitung die Kündigung.

Das bestätigte auf Nachfrage der HNA Geschäftsführer Dr. Torsten Voß. Die Produktion für die Kunststoffverpackungen wurde an den AVI-Standort in Hammelburg (Bayern) verlagert. Im Werk in Scheden verbleiben nach Angaben des Geschäftsführers noch rund 30 Mitarbeiter - in der Folienproduktion, in der Arbeitsvorbereitung, im Vertrieb und in der IT-Abteilung.

Die Entlassungen seien notwendig gewesen, so Voß, um das Unternehmen mit den beiden Standorten insgesamt zu retten.

Die Kosten im Werk in Scheden seien zu hoch gewesen, die Auslastung zu gering; deshalb sei 2014 die geplante Insolvenz beim Amtsgericht in Dresden beantragt worden. Von den 150 Arbeitsplätzen, die auf der Kippe standen, seien 100 erhalten worden, betonte der Geschäftsführer.

Den Beschäftigten im Werk Scheden sei angeboten worden, in eine Transfergesellschaft zu wechseln. Dieses Angebot sei aber von der Belegschaft abgelehnt worden, sodass die Gesellschaft nicht zustandekam. Wie viele von den 51 Mitarbeitern, denen gekündigt wurde, einen neuen Arbeitsplatz erhalten haben , sei ihm nicht bekannt, so Voß.

Wie die HNA erfuhr, fanden bisher elf Beschäftigte eine neue Stelle - vier bei AVI in Hammelburg, vier bei WMU, zwei in Göttingen, einer bei VW in Baunatal. (kri)

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