Der Schiffskater in Kunstwerkstatt

Der Autor Wolfgang Schwerdt aus Witzenhausen hat die Figur Kater Rotbart erschaffen, der Abenteuer auf dem Schiff Zeeland erlebt.

Hann. Münden. Lesungen zwischen Kunstobjekten an zwei Adventssonntagen: Wolfgang Schwerdt stellt Rotbarts nächste Abenteuer in Galerie „Tierisch gut" vor.

Der eine, Andreas Büttner, gestaltet Tierfiguren und betreibt die Galerie „Tierisch gut“ in Hann. Münden (Burgstraße 29), der andere, Journalist Wolfgang Schwerdt aus Witzenhausen, ist Autor der Abenteuer von Schiffskater Rotbart.

Jetzt kündigt sich Schwerdt zu zwei Lesungen in Münden an: am 3. und am 4. Advent, 11. und 18. Dezember, will er in der Galerie an der Burgstraße seinen noch unveröffentlichten Band der Rotbart-Saga „Schiffbruch vor Sumatra“ vorstellen. Die Adventslesungen und Autorenplaudereien dauern jeweils von 16 bis 17.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Angeboten werden Kaffee, Kuchen und selbstgemachte Dinkelwaffeln, heißt es in der Ankündigung weiter.

In Schwerdts Saga geht es um den Kater Rotbart, der im November 1653 mit dem holländischen Ostindienfahrer Zeeland in See sticht. Der Jahreszeit entsprechend, soll an beiden anstehenden Lesungen das Weihnachtsfest an Bord der Zeeland im Mittelpunkt stehen.

„Dabei lernt der Zuhörer sowohl das Leben vor als auch hinter dem Mast eines Seglers des 17. Jahrhunderts und seiner zwei- und vierbeinigen Besatzungsmitglieder kennen. Andere Schiffskaterabenteuer haben mit dem martialischen Ritual der Äquatortaufe oder der Begegnung mit dem Fliegenden Holländer zu tun“, beschreibt es der Autor. Außerdem bekommen die Gäste viel Gelegenheit, mit ihm über das wahre Leben der Schiffskatzen, aber auch die Bedingungen an Bord und die historischen Hintergründe der Seefahrt des 17. Jahrhunderts zu plaudern.

Ein Besuch in der Galerie und Werkstatt „Tierisch gut“ lohne sich allemal, wirbt Schwerdt für Büttner. Auch der Künstler werde dem interessierten Publikum Einblicke in sein künstlerisches Schaffen geben, „denn zu jeder einzelnen Skulptur gibt es eine eigene Geschichte“.

Und auch Andreas Büttner selbst könne auf eine interessante Vergangenheit zurückblicken. 

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