Seilrutsche am Hohen Hagen im Gauß’schen Dreieck

Dransfeld. Eine neue Attraktion für das Gelände unterhalb des Dransfelder Gaußturms zeichnet sich ab:Eine Seilrutsche, die der Gauß'schen Triangulation nachempfunden ist, darunter ein Kletterpark: Es habe sich ein Investor gefunden, der bereit ist auf dem Hohen Hagen am Gaußturm eie neue Attraktion zu schaffen.

Das berichtete Bernd Lesser in der Sitzung des Ausschusses für Jugend, Soziales und Tourismus am Mittwoch auf Anfrage.

Der Vorhabenträger betreibe bereits mehrere solcher Parks und rechne mit 30.000 bis 60.000 Besuchern im Jahr. Er habe sich das Gelände bereits angesehen und die Seilrutsche im Hinblick auf die Geschichte des Berges entworfen: So rutscht man in Richtung Inselsberg, Brocken und Hoher Hagen und empfindet so die Messmethode nach, mit der Gauß von dem Dransfelder Berg aus arbeitete. Der Bergbau- und Geologiepfad könnte in das Konzept einbezogen werden, eine Rezeption und Kassenhäuschen könnten am Fuß des Gaußturmes stationiert werden.

Das Ganze würde den Hohen Hagen enorm beleben und für die nach wie vor verwaiste Gastronomie im Turm neue Vorzeichen setzen. Bisher nämlich ist es nicht gelungen, die Gaststätte neu zu verpachten, hatte zuvor stellvertretender Stadtdirektor Marco Gerls in derselben Ausschusssitzung mitgeteilt.

Trotz mehrfacher Anzeigenschaltung in Fachblättern und im Internet wurde kein Pächter gefunden. Zwar habe es sechs ernsthafte Interessenten gegeben, die aber nach und nach abgesprungen seien, weil sie eine Gastronomie dort als nicht wirtschaftlich einstuften. Aus Kostengründen schalte die Stadt nun keine Anzeigen mehr, biete den Gaußturm nur noch auf der eigenen Webseite an. (tns)

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