Selten gesehen: Rentner findet Nashornkäfer in Komposthaufen

Selten zu sehen: Ein männliches und ein weibliches Exemplar des Nashornkäfers. Foto: Privat

Niemetal. Einen ungewöhnlichen Fund machte der im Naturschutz engagierte Rentner Hans-Joachim Haberstock aus Varlosen in der Gemeinde Niemetal. Beim Umschichten eines Komposthaufens entdeckte er acht Nashornkäfer.

Laut einem Bericht der Gartenakademie Rheinland-Pfalz gehören die kastanien- bis schwarzbraunen Käfer mit einer Körperlänge von etwa vier Zentimetern zu den größten Käfern Europas.

Charakteristisch für die gesetzlich geschützten Tiere ist das etwa zehn Millimeter lange namensgebende Horn auf dem Kopf der Männchen.

Ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammend, haben sich die Käfer, deren Larven zwischen zehn und zwölf Zentimeter groß werden können, mittlerweile auch in Europa, Vorderafrika und Teilen Asiens verbreitet.

Die dämmerungsaktiven Tiere gehören zu der Familie der Blatthornkäfer, zu denen auch Maikäfer, Mistkäfer oder Rosenkäfer gehören.

Im Gegensatz zu ihren Verwandten, ernähren sich Larven und ausgewachsene Nashornkäfer ausschließlich von abgestorbenem Pflanzengewebe, was sie zu nützlichen Helfern im Kompost macht. (mad)

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