100 Jahre TuSpo Weser Gimte

Showtanz zum Jubiläum des TuSpo Weser Gimte

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Zur Jubiläumsfeier: Mit einem außergewöhnlichen Showtanz überraschten die Gardemitglieder die Gäste. 

Eine gelungene Festveranstaltung mit anschließender Party in der Weserberglandhalle bildete den Höhepunkt des Jubiläumsjahres „100 Jahre TuSpo „Weser Gimte“.

Eine gelungene Festveranstaltung mit anschließender Party am Samstagabend in der Weserberglandhalle des Trans World Hotels Auefeld bildete den Höhepunkt des Jubiläumsjahres „100 Jahre TuSpo „Weser Gimte“.

Nach der Begrüßung von vielen Ehrengästen dankte der Vorsitzende Thomas Hartmann den Sponsoren aus Wirtschaft, Gewerbe und Handwerk. Ohne deren großzügige Fördergelder könnte der 670 Mitglieder starke Verein nicht überleben.

„Die Spendengelder werden überwiegend in die Jugendarbeit des Vereins gesteckt, denn immerhin sind die Hälfte aller Mitglieder Kinder und Jugendliche“, machte Hartmann deutlich.

Er lobte außerdem die gute Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen aber auch mit denen über Gimtes Grenzen hinaus. Als Beispiel führte er die kurzzeitige Schließung der Gimter Schulsporthalle an. Da hätten benachbarte Vereine dem TuSpo ihre Hallenzeiten angeboten.

„Unserem ganzen Land tut der Sport gut, weil er Menschen zusammen bringt. Er stiftet Gemeinschaft und sorgt für ein gutes Miteinander, über alle Unterschiede von Alter, Herkunft und Leistungsstärke hinweg“.

Mit diesem Zitat des ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau begann Gimtes Ortsbürgermeister Peter Katzwinkel seine Ansprache. Er gratulierte dem TuSpo im Namen aller Gimter Vereine. Der Vereinsführung und den vielen ehrenamtlichen Trainern und Betreuern zollte er Anerkennung für ihr Engagement. „Sport ist aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Der TuSpo hat viel für die Menschen der Stadt getan“, stellte Mündens Bürgermeister Harald Wegener fest. Der Integrationsgedanke des Vereins werde besonders im Fußball gelebt. Der Verein sei für viele ein zweites Zuhause.

Thomas Scheffler war in Doppelfunktion zur Festveranstaltung gekommen, als Sparkassenchef und als Vereinsvorstand der TG Münden. Aus Erfahrung weiß er, dass gute Vereinsarbeit nur möglich ist, weil sich Menschen ehrenamtlich engagieren. Zwischen der Sparkasse und dem Sportverein zog er Parallelen, beide zeigen Gemeinsamkeit und Verbundenheit zur Region.

„Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche“. Mit diesem Zitat, das von Gustav Mahler stammen soll, überbrachte Klaus Dreßler, Geschäftsführer des Kreissportbundes, der TuSpo-Familie Grüße der Mündener Vereine. Dass das Feuer immer gebrannt habe, bescheinigte er dem TuSpo Weser Gimte.

„Ich ziehe meinen Hut vor der Gardesparte“, meinte er am Ende seiner Rede und lud sie für Oktober 2010 in die Stadthalle nach Osterode zur Veranstaltung „Stille Stars“ ein.

Und dass das Kompliment berechtigt war, bewiesen die fast 50 Gardemitglieder mit einem fantastischen, außergewöhnlichen Showtanz, der die Besucher veranlasste, unaufhörlich stehend zu applaudieren. Unter der Leitung von Vicky Lotze schufen die Tänzerinnen eine tolle Stimmung und die einhellige Meinung war: Eine Super-Leistung. Dass der Gardenachwuchs gesichert ist, bewiesen die Sternschnuppen, die jüngste Gruppe der Tanzsparte, unter der Leitung von Annika Schumacher mit einer Vorführung.

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