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Sichelnsteiner Feuerwehr feierte mit Musik und Aktionen

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Von: Silke Kuri

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Personenrettung mit stabiler Seitenlage: Rene Rode (rechts) und Max Eichendorf (Feuerwehr Nienhagen) zeigten unter Aufsicht von Dominik Büthe, wie es geht. Die verletzte Person spielte Katharina Vogeley.
Personenrettung mit stabiler Seitenlage: Rene Rode (rechts) und Max Eichendorf (Feuerwehr Nienhagen) zeigten unter Aufsicht von Dominik Büthe, wie es geht. Die verletzte Person spielte Katharina Vogeley. © Kuri, Silke

Am vergangenen Wochenende feierten die Sichelnsteiner Brandschützer ihr 77-jähriges Bestehen. Es wurde „Staufenbergs schnellster Feuerwehrtrupp“ gekürt.

Sichelnstein – Seit 77 Jahren schützt die Freiwillige Feuerwehr Sichelnstein nicht nur das Hab und Gut der Sichelnsteiner vor Flammen und anderen Katastrophen. Aktuell sind 32 aktive Brandschützer, darunter sieben Frauen, rund um die Uhr ehrenamtlich einsatzbereit für den Ernstfall im ganzen Altkreis. Grund zu feiern: „Unser Jubiläum zum 75-jährigen Bestehen konnten wir wegen Corona nicht feiern, also feiern wir zur Schnapszahl,“ so Philipp Vogeley, stellvertretener Ortsbrandmeister.

Die Grußworte von Gerold Vogeley (Ortsbrandmeister), Dominic Fenske (Gemeindebrandmeister) und Bernd Grebenstein (Bürgermeister der Gemeinde Staufenberg) in der Burgruine unterstrichen die wichtige Arbeit und das ehrenamtliche Engagement. „Die Aufgabe als Brandschützer verlangt nicht nur umfassende Kenntnisse in Brandbekämpfung und Erster Hilfe, sondern auch Unerschrockenheit und Nervenstärke, wenn es im Ernstfall manchmal gar um Sekunden geht“, so Grebenstein.

15 Teams wollten „Staufenbergs schnellster Feuerwehrtrupp“ werden

Bevor es sich die Gäste am Samstag in der Burgruine unter dem großen Zeltdach zur Live-Musik der Band „Madison“ gemütlich machten, war Mitfiebern und Anfeuern gefragt. In einem Wettbewerb stellten sich 15 Trupps der Herausforderung, den Titel als „Staufenbergs schnellster Feuerwehrtrupp“ zu ergattern.

Unter Beobachtung von Spielleitern und Zuschauern wurden in Zweierteams unter anderem „Personen gerettet“, Hindernisse überquert, Fragen beantwortet, Schläuche gerollt und gekuppelt.

Tischtennisbälle mit Wasserstrahl von Pylonen

Die letzte Station hatte es in sich. Aus einem innerhalb des Parcours gefüllten Löschrucksack mussten per handerzeugtem Wasserstrahl fünf Tischtennisbälle von Pylonen gekegelt werden. Vielen Teams hat diese Aufgabe wertvolle Zeit gekostet.

Am Ende gingen Dominik Büthe und Fabian Vogeley aus Sichelnstein als schnellster Feuerwehrtrupp Staufenberg durchs Ziel. Gefolgt von Tobias Rudolf und Patrick Walitschek aus Speele auf Platz 2, Mike Stöbener und Jannik Wagner aus Lutterberg auf Platz 3. Auch der Brandschutz war Thema auf dem Fest.

Fast am Ziel. Das Team Kirsten Rudolf und Tim Kunze (vorne) aus Speele kämpft mit dem Wasserdruck, um Tischtennisbälle von den Pylonen zu kegeln.
Fast am Ziel. Das Team Kirsten Rudolf und Tim Kunze (vorne) aus Speele kämpft mit dem Wasserdruck, um Tischtennisbälle von den Pylonen zu kegeln. © Silke Kuri

So konnten sich Besucher bei Elektromeister Jürgen Möller rund um Rauchmelder informieren oder selbst einen Brand mit einem Handfeuerlöscher löschen. Jörg Blankenberg vom Förderverein vorbeugender Brandschutz Hann. Münden, zeigte den richtigen Umgang mit dem Löscher. Das glücklichste Händchen an diesem Tag hatte Christiane Schrott-Brandau. Die Wolfhagerin ging mit dem Hauptgewinn, einem E-Bike im Wert von 4000 Euro nach Hause, dem Hauptgewinn der Tombola. Die Jubiläumsfeier endete mit einem Frühschoppen am Sonntag.

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