Naturparkfest mit Waldführungen, Aktionen für Kinder und Kräuterkunde

Mit Spiegeln auf der Nase

Andere Perspektive: Panja Pötter führte Kinder und Erwachsene mit Spiegeln auf der Nase durch den Wald.

Hann. MÜNDEN. „Wie unterhalten sich Ameisen und was fressen sie eigentlich?“ Diese und viele weitere Fragen beantwortete die Diplom-Sozialpädagogin und Waldpädagogin Panja Pötter beim Naturparkfest auf dem Kattenbühlspielplatz am gestrigen Sonntag.

Sie begleitete Kinder und Erwachsene auf 30-minütigen Schnupperexkursionen durch den Wald und über den Ameisenlehrpfad, erklärte was es mit Totholz auf sich hat und warum es so wichtig ist als Lebensraum und Nahrungsquelle sowie für den Kreislauf der Natur.

Mit Spiegeln auf der Nase führte Panja Pötter die Teilnehmer durch den Wald, um die Natur ringsherum einmal aus einer anderen Perspektive wahrzunehmen. Sie stellte klare Regeln auf, was im Wald erlaubt ist und was nicht und erklärte wie wichtig es ist, Respekt vor Tieren und Natur zu zeigen.

Vor allem die kleine Rote Waldameise stand im Mittelpunkt der Waldführungen, denn sie ist rund um den Kattenbühlspielplatz zuhause.

Das Naturparkfest fand anlässlich des Internationalen Tags der biologischen Vielfalt sowie dem Jahr der Wälder statt. Der Naturpark stellte seine Aufgaben im Bereich des Naturschutzes, der Erholung, der Umweltbildung sowie des nachhaltigen Tourismus vor. „Wir wollten zeigen, wieviele Menschen innerhalb des Naturparks tolle Aktivitäten auf die Beine stellen und welche verschiedenen und vielseitigen Angebote es gibt“, so Sibylle Susat, Geschäftsführerin vom Naturpark Münden.

Es gab Naturerzeugnisse aus der Region zu kaufen: Käse, Fisch, Kräuter, Honig und Liköre. Kinder konnten an einem Malwettbewerb teilnehmen, Nistkästen aus Holz basteln, ihren Tastsinn an Fühlkisten testen oder auf den Geräte auf dem Spielplatz nach Herzenslust toben.

Der Bundestagsabgeordnete Dr. Lutz Knopek (FDP) eröffnete die Veranstaltung. Auch Landrat Reinhard Schermann, Mündens Bürgermeister Klaus Burhenne und dessen Amtskollegin aus Adelebsen, Dinah Stollwerck-Bauer, waren zum Naturparkfest gekommen. „Der Vorstand des Naturparks hat im vergangenen Jahr Großartiges geleistet“, so Schermann. Er betonte: „Die Natur stellt unsere Lebensgrundlage dar, wir schaden uns selbst, wenn wir der Natur schaden.“ (zwh)

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