Platz zum Toben

St. Martini-Krippe in Dransfeld offiziell eingeweiht

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Die St. Martini-Krippe bietet auf knapp 400 Quadratmetern Platz für 30 Kinder im Alter von ein bis zwei Jahren. 

Dransfeld – Der Neubau der St. Martini-Krippe ist    bereits seit Anfang des Jahres in Betrieb. Nun wurde er auch offiziell eingeweiht.

Dransfeld – Die Samtgemeinde Dransfeld hat rund 1,15 Millionen Euro in die neue St. Martini-Krippe investiert. Mit einem feierlichen Akt wurde der Neubau nun auch offiziell eingeweiht.

Gebaut in Holzständerbauweise, bietet das neue, in warmen Farbtönen gehaltene Gebäude in der Dransfelder Hoher-Hagen-Straße auf einer Fläche von knapp 400 Quadratmetern in zwei Gruppen Platz für insgesamt 30 Kinder im Alter von ein bis zwei Jahren.

Nachdem der Samtgemeinderat im Dezember 2015 den Neubau der Krippe beschlossen und man schnell in unmittelbarer Nachbarschaft der evangelischen Kindertagesstätte St. Martini das passende Grundstück gefunden hatte (das zudem schon der Samtgemeinde gehörte), dauerten die Grobplanungen etwa ein Jahr.

Erzieherinnen bei Planung einbezogen

„Neben der Finanzierung mussten auch einige Probleme im Zusammenhang mit dem Untergrund umfangreich überprüft werden“, sagte Samtgemeindebürgermeister Mathias Eilers bei der Einweihung. Von Beginn an sei es den Verantwortlichen „sehr wichtig“ gewesen, dass neben den Fachleuten und den Genehmigungsbehörden auch die Erzieherinnen (in Person von Kindergarten-Leiterin Ina Kellner) mit in den Planungsprozess eingebunden wurden. „Nur so konnte sichergestellt werden, dass die Planung den tatsächlichen Bedürfnissen in der täglichen Arbeit zumindest nahe kommt“, so Eilers.

Einzug im Januar 2019

Nachdem dann auch die Feinplanung die entsprechende Zustimmung durch den Rat erhalten hatte, wurde im März 2018 mit dem Bau begonnen. Nur neun Monate später, im Januar 2019, konnten die ersten Kinder in die Krippe einziehen.

„Noch bemerkenswerter als die Einhaltung des Zeitplans ist für mich die Tatsache, dass es uns gelungen ist, bei einer Baumaßnahme dieser Größenordnung den Kostenplan einzuhalten“, betonte der Bürgermeister. Geplant habe man seinerzeit mit Gesamtkosten in Höhe von 1,2 Millionen Euro.

„Wenn die letzten Rechnungen eingegangen sein werden, rechnen wir mit tatsächlichen Kosten in Höhe von 1,145 Millionen Euro“, sagte er. Auch das sei ein „großartiges Ergebnis“, für das er sich bei allen Beteiligten bedanke.

„Bedanken möchte ich mich aber auch bei denen, die uns beim Bau finanziell unterstützt haben.“ So seien aus Mitteln des Bundes und des Landes Niedersachsen 360 000 Euro geflossen und dazu noch 60 000 Euro aus den Investitionsförderungen des Landkreises Göttingen.

Wichtig für Entwicklung der Kinder

Kreisrat Marcel Riethig wies in seinem Grußwort auf die besondere Bedeutung der frühkindlichen Erziehung hin und hob deren Stellenwert für die weitere Entwicklung der Kinder hervor. „Die Samtgemeinde Dransfeld unternimmt enorme Anstrengungen, um den steigenden Bedarf an Plätzen in den Einrichtungen weiterhin befriedigen zu können“, lobte Riethig. Die neue Krippe sei dafür der beste Beweis. 

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