Hoffen und Bangen um die Bundesförderung

Stadt Hann. Münden wartet auf Zusage für Mittel zur Sanierung des Rattwerders

+
Weitsprung nicht mehr gut: Der Mündener Sportplatz am Rattwerder ist sanierungsbedürftig.  

Das Warten auf eine Zusage von Fördermitteln des Bundes für die dringend benötigte Sanierung des Mündener Sportgeländes am Rattwerder geht weiter.

Wie Julia Bytom, Pressesprecherin der Stadt Hann. Münden, auf Nachfrage erklärte, sei die Antragsfrist für das Förderprogramm verlängert worden – aufgrund der hohen Nachfrage.

Das bedeutet: Auch in diesem Monat können Kommunen noch einen Antrag zur Förderung durch das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ stellen.

Die Stadt Hann. Münden braucht – wie alle Kommunen, die sich bereits beworben haben – aber keine neue Projektskizze einzureichen. Gleichzeitig mit der Verlängerung der Antragsfrist wurde der Fördertopf noch einmal aufgestockt. Nun stehen dort 200 Millionen Euro und damit doppelt so viel wie zuvor zur Verfügung.

Mit einer Entscheidung, ob und wie viele Zuschüsse Münden für den maroden Rattwerder erhält, ist nach Angaben der Stadt Ende März zu rechnen. „Wir sind noch in der Warteschleife, leider können wir noch keine frohe Botschaft verkünden“, sagte Stadtsprecherin Julia Bytom.

Für den Haushalt sei die Verzögerung jedoch kein Problem. „Wir haben ja auch noch einen Nachtragshaushalt, damit wäre das dann abgedeckt“, so Bytom.

Zur Erklärung: Voraussetzung für die Förderung des Bundes ist eine zehnprozentige Beteiligung der Kommune an den Sanierungskosten. Sollte Münden die beantragte Fördersumme in Höhe von gut 1,5 Millionen Euro im vollen Umfang erhalten, liefe das auf eine Beteiligung der Stadt in Höhe von 152 500 Euro hinaus.

Diesen geplanten Ausgaben hat der Verwaltungsausschuss der Stadt bereits im Herbst 2018 grundsätzlich zugestimmt. Möglicherweise fällt die Fördersumme des Bundes am Ende aber auch geringer aus.

„Je mehr Bewerber dabei sind, desto geringer könnte die Fördersumme werden“, befürchtet Bytom.

Dass der Run auf die Fördermittel zur Sanierung von Sportplätzen, Jugend- und Kultureinrichtungen so groß ist, ist derweil wenig verwunderlich.

Allein ein Blick über die Sportstätten im Altkreis Münden genügt, um zu wissen, wie nötig Sanierungen in diesem Bereich sind.

Der Rattwerder ist zudem noch immer Mündens Sportplatz Nummer eins, immerhin Bezirksliga-Fußball wird hier noch regelmäßig gespielt.

Nicht nur die Kicker des TuSpo Weser Gimte würden kräftig jubeln, sollte der Zuschuss des Bundes im Frühjahr bewilligt werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.