Stadt will Hochwasserschutz verbessern

Statt Säcke künftig Schalplanken

Hann. Münden. Nach den großen Flutwellen vom 9. bis 18. Januar an Fulda, Werra und Weser will die Stadt Hann. Münden ihren Hochwassereinsatzplan weiter optimieren. Das erklärte Bürgermeister Klaus Burhenne gestern in einer Manöverkritik gegenüber unserer Zeitung.

Man wolle beispielsweise erreichen, dass die stets am ehesten betroffenen Straßen der Altstadt - Mühlenstraße, Kiesau und Lohstraße gegenüber der Schlagsspitze - noch besser gegen eindringendes Wasser geschützt werden. Bislang setze man Sandsäcke ein und verdichte sie mit Planen, beschrieb es Burhenne. Noch schneller gestoppt werden könnte das Wasser möglicherweise durch sogenannte Schalplanken, wie sie Baufirmen zur Einschalung von Wänden und Decken benutzen. Man sei bereits im Gespräch mit einem Mündener Unternehmen, das solche Planken besitze. Schaffe die Stadt dazu noch spezielle Stützen an, würde man über ein ähnlich wirkungsvolles System wie Spundwände verfügen, wie sie an der Elbe verwendet werden - nur dass es deutlich weniger koste. Es zeichne auch schon eine entsprechende Lösung ab.

Für diesmal spendete das Stadtoberhaupt allen ein großes Lob: Bürger, Rettungsorganisationen, Behörden und andere Helfer hätten beispielhaften Einsatz gezeigt, um die Schäden in Grenzen zu halten. (asc)

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