Wahl im September

Staufenberg: Bernd Grebenstein tritt wieder zur Bürgermeisterwahl an

Seit 2014 im Amt: Staufenbergs Bürgermeister Bernd Grebenstein hat noch einiges vor im Obergericht und stellt sich im September erneut zur Wahl.
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Seit 2014 im Amt: Staufenbergs Bürgermeister Bernd Grebenstein hat noch einiges vor im Obergericht und stellt sich im September erneut zur Wahl.

In Staufenberg stellt sich Amtsinhaber Bernd Grebenstein der Wiederwahl. Für ihn sieht es gut aus, bis jetzt gibt es noch keine Gegenkandidaten.

Staufenberg – Staufenbergs Bürgermeister Bernd Grebenstein kandidiert bei den Kommunalwahlen am 12. September für eine zweite Amtszeit. „Ich bin noch nicht fertig“, sagt Grebenstein mit Blick auf seine Pläne für die Gemeinde. Als er 2014 zum Bürgermeister gewählt worden sei, habe er eine Gemeinde in einem Sanierungszustand übernommen. Inzwischen sei Staufenberg zwar auf einem guten Weg, aber es bleibe noch einiges zu tun. Und dazu gehöre vor allem auch, die Kinderbetreuung zu verbessern.

Staufenberg: Bernd Grebenstein tritt für zweite Amtszeit an

Der Erfolg beruhe im Wesentlichen auf drei Grundlagen. Erstens: Mit dem Gemeindeentwicklungskonzept (Isek) sei zusammen mit den Bürgern ein Plan erarbeitet worden, wie sich Staufenberg für die Zukunft rüsten will, welche Wege eingeschlagen werden sollen. Dass die Staufenberger an den Arbeitsrunden teilnehmen konnten, habe zu einer hohen Identifikation geführt.

Zweitens: Um ein starkes Team für eine „leistungsfähige Verwaltung im Sinne der Bürger“ zu bilden, habe es einen Verwaltungsumbau gegeben. „Ich sehe uns als Dienstleister.“ Und das sei gelungen. „Ich bin stolz auf mein Team“, sagt der 54-Jährige.

Kitas, Sanierung des Haushaltes und Verwaltung

Als dritte Säule benennt er die Sanierung des Haushalts. Bei seinem Amtsantritt 2014 hätten die Kassenkredite der Gemeinde (vergleichbar mit Überziehungskrediten bei Giro-Konten) eine Höhe von 5,3 Millionen Euro erreicht, heute lägen sie bei Null, so Grebenstein. Zurückzuführen sei dies zwar auch auf die Unterstützung des Landes in Form von Bedarfszuweisungen, zum anderen aber auch auf eine gute Haushaltswirtschaft. Zudem habe die Verwaltung versucht, überall, wo es möglich war, Fördermittel einzuwerben.

Dass Staufenberg inzwischen gut dastehe, liege auch an der guten Zusammenarbeit mit dem Rat. Er könne als Bürgermeister nur Impulse geben, die politischen Entscheidungen treffe der Gemeinderat. „Er ist der Souverän.“ Es habe sicher auch zwischen ihm und Ratsmitgliedern Meinungsverschiedenheiten und „Reibereien“ gegeben. Aber in den wichtigsten großen Fragen habe Einstimmigkeit geherrscht, etwa bei der Zielvereinbarung mit dem Land zur Haushaltskonsolidierung. Er bewerbe sich um eine weitere Amtszeit auch deshalb, weil er sich noch leistungsfähig genug dazu fühle. Es mache Freude sich für Staufenberg und seine Menschen einzusetzen.

„Mit einem Acht-Stunden-Tag“ geht das nicht“

„Ich fühle weiter sehr viel Herz und Leidenschaft für den Job“, sagt Grebenstein, auch wenn es „Schattenseiten“ gebe. Damit spielt er darauf an, dass er auch schon beschimpft, beleidigt und sogar bespuckt worden sei. Darüber sei er traurig, zumal er große Teile seines Privat- und Freizeitlebens dem Amt unterordne. „Mit einem Acht-Stunden-Tag“ geht das nicht.“ Dass er möglicherweise keinen Mitbewerber hat, sei für ihn besonderer Ansporn. „Das ist für mich kein Selbstläufer.“ Auch eine Mehrheit gelte es erst mal zu erringen. Wie berichtet, haben sowohl die Sozialdemokraten als auch die Grünen erklärt, keinen Kandidaten für die Wahl aufstellen zu wollen. Die CDU hat sich bisher noch nicht dazu geäußert. Bei der Kommunalwahl 2014 hatte sie Grebenstein unterstützt, der keiner Partei angehört. (Ekkehard Maaß)

Die Grünen in Staufenberg verzichten auf die Aufstellung eines Kandidaten.

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