Am Südrand des Dorfes

Staufenberg: Ein Heim für Störche in Benterode

Ein Geflecht aus Weidenzweigen bildet den Rand des Nests, das mit Rindmulch und Heu gefüllt wurde. Etwa zehn Meter ist es hoch.
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Ein Geflecht aus Weidenzweigen bildet den Rand des Nests, das mit Rindmulch und Heu gefüllt wurde. Etwa zehn Meter ist es hoch.

In Staufenberg, genauer in Benterode, wurde nun ein Heim für Störche gebaut. Der sogeannte Horst ist in etwa zehn Metern Höhe.

Benterode – Benterode soll künftig ein Dorf auch für Störche werden. Seit einigen Tagen steht am südlichen Ortsrand auf einer Wiese „Am Schweinebach“ in etwa zehn Metern Höhe ein Nest bereit.

Idee hatte Günter Bischoff aus Benterode

Die Idee dazu hatte Günter Bischoff, Vorsitzender der Forstgenossenschaft Benterode. Er hatte vor einigen Wochen auf einer der Wiesen dort sechs Störche beobachtet.

Das Nest in Benterode ist etwa zehn Meter hoch.

Und als er gehörte habe, dass dies nicht das erste Mal gewesen sei, sei ihm der Gedanke gekommen, dass vielleicht die Möglichkeit bestehe, die Vögeln dort anzusiedeln, berichtet er. Mitstreiter fand er in Margit Wandel, ihrem Mann Günther Raschka und dessen Sohn Dominik Raschka. Alles sei zügig von der Hand gegangen, sagte Bischoff.

Staufenberg: Jetzt fehlen in Benterode nur noch die Störche

Die Forstgenossenschaft stellte den Stamm, eine Douglasie aus dem nahen Wald, die Günther und Dominik Raschka einschlugen und bearbeiteten. Nach den Vorgaben des Nabu bereiteten sie auch die Plattform für das Nest vor und Margit Wandel flocht aus Weidenzweigen die äußere Umrandung. Der Staufenberger Gemeindeservice, so Bischoff, habe ihnen dann geholfen das Ganze aufzustellen. Gefüllt wurde das Nest – es hat etwa einen Durchmesser von 1,10 Meter – mit Rindenmulch und Heu. Jetzt fehlen nur noch die Störche. (Ekkehard Maaß)

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