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Lindenfest in Nienhagen mit Verleihung des Gollong-Preises

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Von: Harald Schmidt

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Eine Hauptattraktion des Lindenfestes war der Trecker-Umzug mit etwa 40 Oldtimern, die zur Begeisterung der Zuschauer mehrmals das Dorfzentrum umrundeten.
Eine Hauptattraktion des Lindenfestes war der Trecker-Umzug mit etwa 40 Oldtimern, die zur Begeisterung der Zuschauer mehrmals das Dorfzentrum umrundeten. © Harald Schmidt

Viele Besucher kamen zum Lindenfest im Staufenberger Ortsteil Nienhagen. Eine Hauptattraktion war der Trecker-Umzug mit etwa 40 Landmaschinen. Zudem werde der Gollong-Preis verliehen.

Nienhagen – Dass das Lindenfest rund um die Nienhäger Kirche sehr beliebt ist, war an der großen Anzahl der Besucher aus dem Umkreis zu erkennen. Eine Hauptattraktion war der Trecker-Umzug mit etwa 40 laut ratternden alten „Schätzchen“, die zur Begeisterung der Zuschauer mehrmals das Dorfzentrum umrundeten. Auf einem der Wagen tanzten Menschen, von einem anderen flogen „Kamelle“.

Den Gollong-Preis erhielten in diesem Jahr Fahrer sowie Begleitpersonen des Gemeindebusses. Unser Foto zeigt (vorne) Sigrun Klein, Edelgard Ludwig, Manfred Hämmerling und Marlies John sowie (hinten) Gemeindebürgermeister Bernd Grebenstein, Karl-Otto Lambrecht, Karl Kersten (Gollong-Stiftung) und Alois John.
Den Gollong-Preis erhielten in diesem Jahr Fahrer sowie Begleitpersonen des Gemeindebusses. Unser Foto zeigt (vorne) Sigrun Klein, Edelgard Ludwig, Manfred Hämmerling und Marlies John sowie (hinten) Gemeindebürgermeister Bernd Grebenstein, Karl-Otto Lambrecht, Karl Kersten (Gollong-Stiftung) und Alois John. © Harald Schmidt

Staufenberg: Fest in Nienhagen mit Preisverleihung

Das große „Nienhäger Wiesenei“ fuhr mit, ein Kartoffel-Roder und auch ein Seifenblasen ausstoßender Trecker. Sie kamen aus Nienhagen, Uschlag, Sichelnstein, Dahlheim, Escherode und Speele. Die Kuchenauswahl der Landfrauen, Grillbratwurst und Cocktailbar ließen keine Wünsche offen. Organisiert hatten das Fest der Festausschuss, Feuerwehr, Landfrauen, die Kirchengemeinde, Posaunenchor sowie der Kultur- und Heimatverein des 330 Einwohner zählenden Dorfes. Zur guten Unterhaltung ab Nachmittag trug die mitgliederstarke Espenauer Blaskapelle bei.

Für die mit vielen Originalen gestalteten Räume des Dorfmuseums am Platz mit Beispielen für das Leben in früherer Zeit interessierten sich viele Besucher. Der 95-jährige Erich Haldorn konnte über die Entstehung des Museums aus dem Wohnhaus des Schauspielerpaares Gollong informativ und lebendig berichten. Er war ein guter Freund des Ehepaares. Auf sie geht die Stiftung zum Museum sowie des jährlich vergebenen Gollong-Preises in Höhe von 500 Euro zurück.

Das Künstlerehepaar Christian (1901 bis 1988) und Erika Gollong (1901 bis 1994), das in Nienhagen lebte, hatte in seinem Testament sein Vermögen der Gemeinde Staufenberg vermacht mit der Auflage, jedes Jahr eine Person, einen Verein oder eine Einrichtung aus der Gemeinde für ehrenamtliches Engagement auszuzeichnen.

Gollong-Preis nach Pause wieder verliehen

Dieser Gollong-Preis wurde nach dreijähriger Pause in diesem Jahr wieder in der Kirche nach dem Gottesdienst, zum Auftakt des Festes, verliehen. Karl Kersten vom Vorstand der Gollong-Stiftung sowie Maike Wiemer, Jugendfeuerwehrwartin von Nienhagen, zeichneten die sechs ehrenamtlichen Fahrer des Gemeindebusses, Heinz Albrand, Manfred Hämmerling, Alois John, Karl-Otto Lambrecht, Klaus Leupold und Pavle Vojnov, sowie die vier Begleitpersonen des Gemeindebusses, Marlies John, Edelgard Ludwig, Sigrun Klein und Gerhild Römer, für ihren Einsatz aus.

Der Gemeindebus wird vorwiegend von etwa 24 älteren Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Staufenberg zu Fahrten zu den beiden Einkaufsmärkten seit sechs Jahren an zwei Tagen eingesetzt.

2021 hatte den Gollong-Preis die Jugendfeuerwehr Nienhagen erhalten. Jugendwartin Maike Wiemer hatte ihn entgegengenommen. (Harald Schmidt)

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