Der erste Spatenstich ist getan

Neubau: 15 Krippenplätze entstehen bis Frühjahr 2020 in Lutterberg

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Spannender Moment: Nils Borcherding (Geschäftsführer ASB) nahm im Beisein von Matthias Lange (stellvertretender Geschäftsführer ASB), Ann-Katrin Buhse (Ortsbürgermeisterin Lutterberg), Bernd Grebenstein (Bürgermeister Gemeinde Staufenberg), Markus Otto (Geschäftsführer Architektur- & Ingenieurbüro Otto), Marina Kupke (Kindertagesstättenleiterin) und einigen Kindern der Einrichtung den ersten Spatenstich vor und vergrub dabei die Kiste mit zeitgeschichtlichen Dokumenten.

Der erste Spatenstich für den Anbau einer Krippengruppe mit 15 Plätzen in der ASB-Kita Lutterberg ist getan, im Frühjahr können die ersten Kinder unter drei Jahren dort einziehen.

650.000 Euro muss die Gemeinde Staufenberg als Kosten- und Maßnahmenträger dafür auf den Tisch legen. Fördermittel in Höhe von 180.000 Euro wurden rechtzeitig beantragt.

„Das Land Niedersachsen hat uns aber mitgeteilt, dass in diesem Jahr keine Fördermittel im Haushalt des Landes für Kitas im Aus- und Neubau vorgesehen wurden“, berichtete Bernd Grebenstein, Bürgermeister der Gemeinde Staufenberg. Der Förderantrag bleibe aber weiterhin für den Fall bestehen, dass gegebenenfalls doch noch Finanzmittel bereitgestellt würden.

„Dies ist ein weiterer Meilenstein für die Gemeinde, an dem wir lange gearbeitet haben. Wir haben einen hohen Bedarf an Kita-Plätzen insgesamt. Daher benötigen wir vor allem auch Krippenplätze für Kinder unter drei Jahren“, betonte Bernd Grebenstein. 

Nachfrage übersteigt weiterhin das Angebot an Krippenplätzen

Mit dem Anbau würde eine weitere Lücke in der Kinderbetreuung geschlossen und so für die Staufenberger ein wichtiger Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf geleistet. Insgesamt übersteige die Nachfrage weiterhin das Angebot der Krippenplätze in der Gemeinde Staufenberg. 

Nils Borcherding, Geschäftsführer des ASB-Kreisverbandes Göttingen-Land, hat in einer kleinen Feierstunde den symbolischen Spatenstich vorgenommen. 

Denn der ASB ist vertraglich von der Gemeinde zur Betriebsführung beauftragt und wird die Bauträgerschaft für den Ausbau der Einrichtung zur Krippe übernehmen. Mit dem Lied „Wer will fleißige Handwerker seh’n“ begrüßten die Kinder das Bauteam und die Gäste.

Tageszeitung und Schnulli für vergrabene Zeitkiste 

Fiona aus der Kita hatte in dem Erdloch einen Karton mit zeitgeschichtlichen Dokumenten und Utensilien wie Tageszeitung, Faltblatt des ASB, Schnulli eines Kindergartenkindes und kleine beschriftete Holzklammern, die jede Gruppe der Einrichtung symbolisieren sollen, platziert.

„Das soll der Einrichtung Glück bringen“, erklärte Kindertagesstättenleiterin Martina Kupke. Die Planungen befinden sich in den Händen des Architektur- & Ingenieurbüro Markus Otto aus Gieboldehausen.

Auf einer Nutzfläche von rund 150 Quadratmetern gibt es einen 59 Quadratmeter großen Krippenraum zum Spielen, einen Schlafraum von 18 Quadratmetern, einen 20 Quadratmeter großen separaten Essbereich mit Teeküche, 26 Quadratmeter Eingangsbereich mit Garderobenraum, 30 Quadratmeter Badbereich und zusätzlich 180 Quadratmeter Fläche zum Spielen und Toben im Außenbereich. 

Zeitgeschichte: Dokumente und Utensilien wurden zusammengetragen, um sie in einer Kiste in das ausgehobene Erdloch zu legen.

Für die neuen Plätze gibt es bereits eine Warteliste.

Für die Betreuung der Krippenkinder sollen drei Erzieherinnen und eine Erzieherin als Vertretungskraft eingestellt werden.

Die zukünftigen Betreuungszeiten für die Krippe sind von 7 bis 16.30 Uhr.

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