Autohof bei Lutterberg im Rat auf der Zielgeraden

Der Autohof (unten im Bild) wird erweitert: Die Rastanlage bei Lutterberg soll nicht nur 50 neue Parkplätze für Lkw erhalten, sondern auch ein Hotel. Unser Bild zeigt rechts die Haupterweiterungsfläche zwischen der bestehenden Rastanlage und der Autobahn 7. Foto: Archiv

Staufenberg. Der Gemeinderat befasst sich am Donnerstag, 7. Juli, abschließend mit der Erweiterung des Autohofes im Gewerbegebiet bei Lutterberg.

Wie berichtet, plant der Investor, die 24-Autobahn-Raststätten GmbH, die Rastanlage um etwa 50 neue Lkw-Parkplätze zu erweitern. Zudem soll ein mehrgeschossiges Hotels mit 25 bis 30 Zimmern an den hinteren Teil des Restaurantgebäudes angebaut werden soll. Dafür wird die Autohoffläche dort ausgeweitet.

Nach Auskunft der 24-Autobahn-Raststätten GmbH sei derzeit an vier Geschosse gedacht. Maximal, so Nicole Hartmann, stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde Staufenberg, dürfe das Gebäude an der geplanten Stelle eine Höhe von 20 Metern haben.

Die zusätzlichen Lkw-Parkplätze sollen auf dem hinteren Teil des Autohofs entstehen. Der bisherige Lkw-Parkplatz soll zur Autobahn hin verlängert werden. Außerdem soll es für Brummi-Fahrer einen „Premium-Platz“ geben, der ihnen mehr Sicherheit bieten soll. Er soll mit einer Schranke abgesperrt sein und mit einer Video-Anlage überwacht werden.

Am Autohof werden mit diesen Plänen neue Gewerbeflächen von rund 20 000 Quadratmetern entstehen. Davon benötigt der Autohof selbst etwa 10 000 Quadratmeter. Auf weiteren 10 000 Quadratmetern will die 24-Autobahn-Raststätten GmbH zwischen der Bundesstraße 496 und den Lkw-Parkplätzen Gewerbeflächen für andere Unternehmen anbieten.

Mindestens zwei Millionen Euro, so Alexander Ruscheinsky, Hauptgesellschafter der 24-Autobahn-Raststätten GmbH, will das Unternehmen in den nächsten zwei bis drei Jahren investieren.

Nach dem Ortsrat von Lutterberg hat auf seiner jüngsten Sitzung auch der Bauausschuss des Gemeinderates dem Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan zugestimmt. Ein Antrag der Staufenberger Grünen, die Höhe der Gebäude auf maximal zehn Meter zu begrenzen, fand keine Mehrheit.

Weitere Themen: Der Rat befasst sich am Donnerstag zudem abschließend mit dem Bauvorhaben eines Investors in Uschlag, der auf dem Gelände des früheren Kindergartens Praxen und barrierefreie Wohnungen bauen will.

Außerdem stehen die neue Friedhofssatzung und die neuen Friedhofsgebühren auf der Tagesordnung. Wie berichtet müssen die Staufenberger künftig mit höheren Friedhofsgebühren in fast allen Bereichen rechnen, weil die Einnahmen die Kosten nicht decken. (ems)

Die Ratssitzung beginnt am Donnerstag um 18 Uhr im Rathaus in Landwehrhagen.

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