Bissige Terrier: Fall geht zur Staatsanwaltschaft

Staufenberg. Der Fall der beiden bissigen Hunde, die 2013 von einem Tierarzt eingeschläfert wurden, beschäftigt jetzt auch Polizei und Staatsanwaltschaft.

2009 hatte die Gemeinde Staufenberg die Hunde sichergestellt. Im Raum Hann. Münden/Staufenberg sei bei der Polizei bisher eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingegangen, teilte Oberstaatsanwaltschaft Andreas Buick, Sprecher der Staatsanwaltschaft Göttingen, auf Anfrage unserer Zeitung gestern mit. „Die Akten werden demnächst an die Staatsanwaltschaft übersandt zur Prüfung der Frage, ob ein Anfangsverdacht wegen einer Straftat besteht.“ Unterdessen haben Beamte der Staufenberger Polizeistation Staufenbergs Bürgermeister Bernd Grebenstein zu dem Vorgang befragt.

Der Fall fällt aber in die Zeit seines Amtsvorgängers Volker Zimmermann. Er hatte die Tiere 2013 aus der Tierpension abholen lassen, in der sie untergebracht waren. Ziel, so Grebenstein, sei die Untersuchung der Tiere gewesen. Diese habe ergeben, dass beide Hunde krank gewesen seien und psychosoziale Verhaltensstörungen gezeigt hätten. Daraufhin seien sie eingeschläfert worden. Die Gemeindeverwaltung hatte aber mitgeteilt, dass sie anonym vermittelt worden seien. Er habe zunächst auch keine anderen Informationen gehabt, so Grebenstein.

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Rubriklistenbild: © picture-alliance / dpa

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