Feuerwehrgerätehäuser in Staufenberg müssen ausgebaut werden

Staufenberg. Fünf Feuerwehrgerätehäuser in Staufenberg müssen ausgebaut werden. Das besagt der Bedarfsplan für die Feuerwehr, den der Gemeinderat zurzeit diskutiert.

Staufenberg muss in den nächsten Jahren in seine Feuerwehr massiv investieren. Das geht aus dem Feuerwehrbedarfsplan hervor, der gerade im Rat der Gemeinde Staufenberg diskutiert wird. Die Gemeinde Staufenberg hatte das Unternehmen Luelf & Rinke Sicherheitsberatung aus Kaarst in Nordrhein-Westfalen damit beauftragt. Kostenpunkt: 20.000 Euro.

Das Sicherheitsbüro hat dabei auch die Feuerwehrhäuser und den Fahrzeugpark der Wehr unter die Lupe genommen und kommt zu dem Ergebnis, dass an fünf von zehn Feuerwehrstandorten in der Gemeinde der Zustand der Gerätehäuser unzureichend ist.

Diese Note bekamen die Anlagen in Speele (dort werden die Mängel, wie unzureichende sanitäre Anlagen und ein fehlender Stellplatz für das Feuerwehrboot, derzeit aber behoben), Lutterberg, Spiekershausen, Dahlheim sowie das Haus der Stützpunktfeuerwehr in Landwehrhagen.

Neben Uschlag hat der Standort in Landwehrhagen als Stützpunktwehr eine herausgehobene Funktion. Beide Wehren unterstützen die Einheiten in den Dörfern, die nur über eine Grundausstattung verfügen, bei allen größeren Einsätzen. Dazu gehören, so Staufenbergs Gemeindebrandmeister Stefan Kuhn, in jedem Fall alle Situationen, in denen Menschen in Gefahr sein könnten. Über den Standort Landwehrhagen wird im Rat der Gemeinde bereits seit längerem diskutiert. Derzeit wird geprüft, ob ein Neubau, wie ihn der Feuerwehrbedarfsplan vorschlägt, wirklich notwendig ist.

Ein gute Note gibt das Sicherheitsberatungsunternehmen nur dem Gerätehaus in Escherode.

Als befriedigend bis ausreichend werden die Feuerwehrhäuser in Benterode (ausreichend), Nienhagen (befriedigend), Sichelnstein (ausreichend) und Uschlag (befriedigend bis ausreichend) bewertet.

Vorrangig sollen die Mängel neben Speele, wo die Arbeiten schon begonnen haben, in Landwehrhagen und in Lutterberg behoben werden. Zu den Kritikpunkten gehören vor allem, dass die Häuser zu klein sind und nicht mehr den Vorschriften genügen.

Die Staufenberger Feuerwehr verfügt nach Angaben von Gemeindebrandmeister Kuhn über 13 Fahrzeuge. In diesem Jahr ist geplant, in Benterode ein Fahrzeug anzuschaffen, das, anders als das bisherige, auch mit einem Löschwassertank ausgerüstet ist.

In Nienhagen, Sichelnstein, Spiekershausen und Uschlag müssten nach dem Feuerwehrbedarfsplan ebenfalls Fahrzeuge ausgetauscht werden, die noch nicht über einen solchen Tank für einen ersten Löschangriff verfügen.

Bei ihnen handelt es sich um sogenannte Tragkraftspritzenfahrzeuge. Sie sind mit Schläuchen und entsprechenden Geräten ausgestattet, um mit Löschwasser aus einem Hydranten oder einem Gewässer ein Feuer zu bekämpfen.

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