Angebote sollen ausgeweitet werden

Gemeinde Staufenberg sucht Partner für Kinderbetreuung

Staufenberg.  Die Nachfrage steigt: Die Gemeinde Staufenberg sucht einen Träger für den Ausbau der verlässlichen Ferienbetreuung für Grundschulkinder.

Das teilte Stefanie Gimbel, Kinder- und Jugendreferentin der Gemeinde mit.Das Kinder- und Jugendbüro biete seit sieben Jahren in Staufenberg eine verlässliche Ferienbetreuung für eine Woche in den Osterferien und zwei Wochen in den Sommerferien an. Jedoch reichten die 20 Plätze nicht mehr aus, um den Bedarf zu decken. Auch der zeitliche Umfang mit drei Wochen Betreuung bei insgesamt zwölf Ferienwochen decke die Nachfrage bei Weitem nicht mehr ab.

Obwohl die Betreuung von Kindern in der Ferienzeit eine freiwillige Leistung sei, wolle die Gemeinde dem Bedürfnis der Bürger nachkommen und die Betreuung mit einem neuen Träger ausweiten.

In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Jugend, Kultur, Sport und Soziales (JKSS) habe Staufenbergs Bürgermeister Bernd Grebenstein erklärt, dass der stetig steigende Bedarf nach einer verlässlichen Ferienbetreuung für Grundschüler erkannt worden sei und die Verwaltung sich um eine familienfreundliche Lösung bemühen werde, um die Eltern mit Kindern im Grundschulalter zu entlasten. In immer mehr jungen Familien müssten beide Elternteile gleichzeitig arbeiten. Dieses sei aber nur möglich, wenn auch die Betreuung der Kinder im Grundschulalter während der Ferien verlässlich gesichert sei.

Elternbefragung

Um einem potenziellen Träger den Betreuungsbedarf während der Ferien darlegen zu können, werde in dieser Woche allen Eltern der Grundschüler und der Kindergartenkinder ein Fragebogen über die Schule oder den Kindergarten zugestellt. Die Eltern werden gebeten, ihn sie bis zum 31. März anonym ausgefüllt den Klassenlehrern und -lehrerinnen beziehungsweise der Gruppenleitung zurückzugeben. Aus den Ergebnissen der Umfrage, sollen die weiteren Schritte abgeleitet werden.

Als Träger für eine verlässliche Ferienbetreuung kämen sowohl Vereine, die Kirchen als auch soziale Einrichtungen in Frage, teilte Gimbel weiter mit. 

Rubriklistenbild: © privat/nh

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