Ortsgeschichte liegt ihm am Herzen

Heimatforscher Horst Wollmert erhält Gollong-Preis

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Auszeichnung: Unser Bild zeigt nach der Preisverleihung (von Links) Klaus Reich (Ortsheimatpfleger und Mitglied im Vorstand der Gollong-Stiftung), Bernd Grebenstein (Bürgermeister der Gemeinde Staufenberg und im Vorstand Gollong-Stiftung), Karl Kersten (Vorsitzender der Gollong-Stiftung), Preisträger Horst Wollmert, Manuel Kraft (Ortsbürgermeister Nienhagen) und Laudator Hendrik Ewig, Vorsitzender des Posaunenchors Nienhagen . Zum Vergrößern bitte das Bild anklicken. 

Für seinen Einsatz in der Ortsheimatpflege wurde Horst Wollmert in Nienhagen mit dem Gollong-Preis ausgezeichnet. 

22 Jahre Ortsheimatpfleger von Landwehrhagen, zahlreiche Artikel zum Thema Heimatgeschichte sowie zwei Bücher über die Geschichte des Ortes Landwehrhagen: Horst Wollmert widmete einen Großteil seiner Freizeit nach dem Eintritt ins Rentenalter der Aufarbeitung und Wahrung von Landwehrhagens Ortsgeschichte.

Die Laudatio hielt Hendrik Ewig, Vorsitzender des Posaunenchors Nienhagen. Der Chor wurde im vergangenen Jahr mit dem Preis geehrt. Seine Heimatregion liegt dem 89-jährigen Horst Wollmert sehr am Herzen. Dies wurde durch sein über 20-jähriges Engagement im Bereich der Ortsheimatpflege und seinen intensiven ehrenamtlichen Einsatz für Landwehrhagen deutlich.

500-seitiges Buch über Landwehrhagen 

„Von Kindheit an hatte ich starkes Interesse an Geschichte“, erzählte Preisträger Horst Wollmert am Samstagnachmittag. 1992 dann ging der Diplom-Ingenieur in den Ruhestand und hatte endlich Zeit sich seinem Hobby stärker zu widmen, bis er 1995 sogar das Amt des Ortsheimatpflegers in Landwehrhagen übernahm. Fast 15 Jahre lang sammelte er Informationen, arbeitete mit befreundeten Ortsheimatpflegern zusammen und recherchierte in Büchern und Archiven. 2006 brachte er dann das 500-seitige Buch „Landwehrhagen – Lebensbild eines Dorfes“ heraus.

Der Gollong-Preis wird jedes Jahr von der Gollong-Stiftung verliehen. Dotiert ist er mit 500 Euro. Er geht zurück auf das Künstlerehepaar Christian (1901 bis 1988) und Erika Gollong (1901 bis 1992), die ihr Vermögen der Gemeinde Staufenberg vermacht haben mit der Auflage, jedes Jahr eine Person, einen Verein oder eine Einrichtung aus der Gemeinde für ihr ehrenamtliches Engagement auszuzeichnen.

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