Grundschule Landwehrhagen: Kleine Forscher auf Entdeckertour

Mit Fingerspitzengefühl: Ben Spohr versucht, einen im Wasserglas liegenden Knetklumpen mit einer schwimmenden Büroklammer zu angeln. Dazu bewegt er die Büroklammer mit einem Magneten von außen zum Glasboden. Foto: Kuri

Landwehrhagen. Die Schüler der Grundschule in Landwehrhagen präsentierten beim Sommerfest die Ergebisse ihrer Projektwoche.

Welche Bestandteile enthält Brausepulver? Wie sieht eine Molchlarve unter dem Mikroskop aus? Diese und andere Fragen wurden jetzt in den Klassenräumen der Hermann-Gmeiner-Schule in Landwehrhagen erforscht.

Eine Woche lang experimentierten 138 Grundschüler mit den Elementen Wasser und Luft. Am Freitagnachmittag beim Sommerfest durften sich die Familien und Freunde die Ergebnisse von den Kindern zeigen lassen und selbst experimentieren.

Mit vielen spannenden Versuchen wurde Unbekanntes erlebbar und sichtbar gemacht, beispielsweise durch Farben. Die Schüler durften ihren Stundenplan in der Projektwoche mitbestimmen und wählten sich klassenübergreifend in unterschiedliche Themenfeldern ein.

So blubbert es: Lynn Hausmann zeigt ihrem Papa, wie man aus Natron, Zucker und Zitronensäure Brausepulver herstellt. Mit einem Tropfen Wasser wird klar, dass die Beimischung von Zitronensäure zu Natron die Brausemischung zum Blubbern bringt. Foto: Kuri

Um sich Molche und Krebse unter dem Mikroskop genauer anzuschauen, mussten die Tiere erst einmal mit dem Käscher gefangen werden. Am nahegelegenen Ickelsbach wurde einen Vormittag mit Becherlupen und Eimern hantiert und erforscht, welche unterschiedlichen Lebewesen und Pflanzen dort existieren.

Im Werkraum waren innerhalb der Projektwoche Farbkunstwerke auf Papier entstanden, die zu kleinen Büchern gebunden und beim Sommerfest verkauft wurden.

„Egal ob mit Wasser oder Magneten experimentiert wurde, die Kinder haben sich für alle Projekte begeistert und waren mit Neugier und Eifer dabei“, so Schulleiterin Bärbel Johannes-Nolte. Auch für das Sozialverhalten sei das Arbeiten außerhalb des gewohnten Klassenverbands eine wertvolle Zeit.

Förderdiplom

Mit einem Forscherpass durchliefen die Gäste die Stationen in den Klassenräumen. Am Ende verlieh der Förderkreis den kleinen Forschern ihr verdientes Forscherdiplom von der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ - einer Institution, die Bildung durch Forschen für Kinder bereits seit 10 Jahren unterstützt.

Die Eltern versorgten die Besucher mit selbstgebackenen Waffeln und Kuchen sowie Gegrilltem. Bis zum Abend herrschte buntes Treiben auf dem Schulhof. Ein gelungener Abschlusstag mit vielen Aha-Momenten für die kleinen und großen Forscher. (zsk)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.