Bisherigen Bodenschwellen sollen abgebaut werden

Höheres Pflaster vor Kita soll Verkehr in Landwehrhagen beruhigen

Landwehrhagen. Die bisherigen schwarz-gelben Bodenschwellen, die Autofahrer in der Gartenstraße in Landwehrhagen im Bereich von Kindergarten und Schule dazu bringen sollen, langsamer zu fahren, sollen wieder abgebaut werden.

Stattdessen soll auf der Straße zur Verkehrsberuhigung an zwei Stellen erhöhtes Pflaster gesetzt werden. Das beschloss der Ortsrat in seiner jüngsten Sitzung mit fünf Ja- und drei Nein-Stimmen.

An den gepflasterten Stellen soll die Fahrbahn zudem so verengt werden, dass ein Begegnungsverkehr nicht mehr möglich ist. Auch das soll dazu dienen, dass in der Straße nicht mehr zu schnell gefahren werden kann. Nach Angaben des beauftragten Verkehrsbüros liegen die Kosten bei rund 11.900 Euro. Eine Summe von 10.000 Euro steht dafür bereits im Haushalt der Gemeinde Staufenberg bereit.

Die jetzige Lösung geht auf eine Initiative von SPD und Grünen im vergangenen Jahr zurück, nachdem sich Anwohner in der Gartenstraße über den Lärm beschwert hatten, der entstehe, wenn Autos über die Schwellen fahren. Ein weiterer Kritikpunkt war, dass Autofahrer über die Bürgersteige fahren, um den Schwellen auszuweichen. Andere, so die Anwohnerkritik, beschleunigten ihre Autos deutlich, nachdem sie zuvor an den Schwellen abrupt abgebremst hätten. Das trage nicht zur Sicherheit der Straße bei, sondern erzeuge eher das Gegenteil.

Der Ortsrat hatte daraufhin auf Antrag von SPD und Grünen beschlossen, ein Planungsbüro damit zu beauftragen, alternative Vorschläge zu erarbeiten. Die CDU im Ortsrat hatte sich in der Debatte für den Erhalt der Schwellen ausgesprochen. Sie sollten aber verbreitert werden, um das Umfahren zu verhindern.

Die Schwellen hatte die Gemeindeverwaltung angebracht, weil das vorgeschriebene Tempo 30 von zu vielen Autofahrern nicht eingehalten worden sei, so die damalige Begründung. 

Rubriklistenbild: © Ekkehard Maaß

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