Löschwasser für Notfall steht bereit

Benterode. Die Freiwillige Feuerwehr von Benterode hat jetzt über 30.000 Liter mehr Löschwasser. So groß ist das Fassungsvermögen des in der Erde eingebauten Tanks, den Feuerwehrleute am Mittwochabend am Kasseler Berg mit Löschwasser befüllten.

Bei einer kleinen Feier, bei Bratwurst und Getränken, erinnerte Uwe Bischoff daran, dass der Ortsrat im November 2014 in einer Sitzung beschlossen hatte, dass die Gemeinde Geld für die Anschaffung einer Zisterne bereitstellen möge. Das ist geschehen, nicht nur in Benterode. Auch in Sichelnstein, Nienhagen und Speele, dort sind es zwei, wurden Löschwasserzisternen installiert.

Ortsbrandmeisterin Tanja Theil wünscht sich für Benterode langfristig eine zweite Zisterne an der Wellebachstraße. Damit wäre die Löschwasserversorgung für Benterode perfekt, meinte sie. Ortsbürgermeister Bischoff sagte dazu, der Ortsrat werde den Wunsch der Feuerwehr aufnehmen und darüber beraten.

Der Einbau der Zisterne ist Ergebnis eines Löschwasserproblems, das bei einem Dachstuhlbrand im September 2014 in der Königstraße in Benterode offenkundig geworden war. Der Druck am dortigen Hydranten war viel zu gering gewesen, um einen Löschangriff führen zu können. Die Feuerwehr musste daher auf weiter entferntere Hydranten ausweichen.

Staufenbergs Bürgermeister Bernd Grebenstein sagte, mit dem Einbau der Zisterne in Benterode seien alle geplanten Vorhaben verwirklicht. „Es war ein Kraftakt, sowohl finanziell als auch gesamtplanerische“. Er danke allen, die daran mitgewirkt haben, insbesondere den Freiwilligen Feuerwehren, dem Gemeinderat, Stefan Müller vom Staufenberger Gemeinde Service sowie dem Runden Tisch der Ortsbürgermeister.

Durch gute Vorplanung und taktisch kluge Ausschreibung hätten die Zisternen deutlich günstiger angeschafft und eingebaut werden können als kalkuliert. Statt für veranschlagte 176.000 Euro seien alle fünf Zisternen für rund 90.000 Euro verbaut worden.

Grebenstein: „Ich bin froh, dass wir mit dem Engagement aller Akteure einen wesentlichen Beitrag für die Sicherheit unserer Menschen und Sachgüter leisten konnten.“ (zsk/kri)

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