Zuletzt große Probleme

Löschwasserproblem in Staufenberg: Bürgermeister will Lösung

Zur Lösung der Staufenberger Löschwasser-Probleme will Bürgermeister Bernd Grebenstein für den 3. Dezember einen runden Tisch mit den Ortsräten und der Feuerwehr einberufen.

Die Versorgung der Orte mit Löschwasser habe für ihn oberste Priorität, sagte Grebenstein.

Für die Dörfer, wo es für die Feuerwehr Probleme gibt, ausreichend Wasser aus dem öffentlichen Leitungsnetz zu erhalten, werde über eine Lösung mit Zisternen nachgedacht. Derzeit hole er Angebote ein. Als erstes werde die Situation in Sichelnstein, Benterode, Speele und Nienhagen unter die Lupe genommen. In diesen Orten hatte die Feuerwehr besonderen Handlungsbedarf angemahnt.

„Gemeinde ist zuständig“

Der Wasserverband Peine hat auf Anfrage unserer Zeitung noch einmal klargestellt, dass die Löschwasserversorgung Aufgabe der Gemeinde sei. „Wie bundesweit üblich stellen wir im Brandfall im Rahmen unserer Möglichkeiten Löschwasser aus dem öffentlichen Leitungsnetz zur Verfügung,“, sagte Sprecherin Sandra Ramdohr. „Löschwasserentnahmen aus dem öffentlichen Trinkwassernetz werden bei uns, dem bundesweiten Verfahren folgend, als Netzverluste geführt.“ Die Kosten trage letzlich die Allgemeinheit.

Brand in Benterode

Zuletzt hatte es erhebliche Löschwasserprobleme beim Brand eines Hauses Ende September in der Königstraße in Benterode gegeben. Der Druck am dortigen Hydranten sei viel zu gering gewesen, um damit einen Löschangriff führen zu können, so Gemeindebrande meister Stefan Kuhn.

Die Feuerwehr musste auf weiter entferntere Hydranten ausweichen. Besonders gefährlich sei die Situation gewesen, als ein Rettungstrupp eine bettlägerige ältere Frau aus dem brennenden Gebäude holen musste und nicht genügend Löschwasser für den Schutz der Feuerwehrleute zur Verfügung gestanden habe.

Eine solche Situation dürfe es niemals wieder geben, sagte dazu Bernd Grebenstein vor dem Rat. (ems)

Rubriklistenbild: © dpa

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