Löschwasserproblem: Baubeginn für fünf Zisternen

Start in Sichelnstein: Der neue Löschwassertank liegt in der Erde im Eingangsbereich de Spielplatzes. Eine weitere Löschwasserzisterne entsteht derzeit in Nienhagen. Foto: Gemeinde Staufenberg

Staufenberg. Mit fünf neuen Löschwasserzisternen will die Gemeinde Staufenberg ihr Löschwasserproblem in den Griff bekommen. Die erste ist jetzt in Sichelnstein entstanden.

Die Gemeinde Staufenberg hat damit begonnen fünf Löschwasserzisternen auf dem Gemeindegebiet anzulegen. Start war in Sichelnstein, wo ein Löschwassertank mit einem Fassungsvermögen von 30 000 Litern in die Erde versenkt wurde.

Derzeit wird nach Angaben von Stefan Müller vom Staufenberger Gemeindeservice eine Grube hinter der Dorfgemeinschaftsanlage in Nienhagen ausgehoben, um auch dort eine Zisterne einzurichten. Nach Müllers Angaben kostet jede Anlage rund 17 000 Euro. Die Tanks seien gebraucht gekauft worden, aber zuvor natürlich so gereinigt worden, dass sie Trinkwasser aufnehmen können

Noch in diesem Jahr sollen drei weitere Anlagen - zwei in Speele und eine in Benterode gebaut werden. Die Termine dafür stehen aber noch nicht fest.

Mit dem Bau der Zisternen will die Gemeinde ihr Löschwasserproblem in den Dörfern lösen. Zuletzt hatte es beim Brand eines Hauses Ende September 2014 in der Königstraße in Benterode erhebliche Löschwasserprobleme gegeben. Der Druck am dortigen Hydranten sei viel zu gering gewesen, um einen Löschangriff führen zu können, kritisierte Gemeindebrandmeister Stefan Kuhn. Die Feuerwehr musste deshalb auf weiter entferntere Hydranten ausweichen.

Bürgermeister Bernd Grebenstein hatte nach seinem Amtsantritt Anfang November der Löschwasserversorgung in Staufenberg oberste Priorität eingeräumt. Eine Situation wie in Benterode dürfe es niemals wieder geben, sagte Grebenstein vor dem Gemeinderat und hatte zur Lösung des Problems einen runden Tisch mit den Ortsräten und der Feuerwehr einberufen. (ems)

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