Weiterhin Suche nach Interessenten

Logistikentwickler Goodman hat noch keine konkreten Pläne in Lutterberg

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Das Goodman-Gelände in Lutterberg: Rund 110 000 Quadratmeter groß ist die Fläche (rot umrandet), die dem Unternehmen gehört. Gewerblich nutzbar sind aber nur etwa 60 000 Quadratmeter, weil unter anderem Abstände eingehalten und Ausgleichsflächen eingeplant weden müssen. 

Lutterberg. Die Goodman Gruppe, ein international tätiger Entwickler für Industrie-Immobilien, die im Staufenberger Gewerbegebiet in Lutterberg ein rund 110 000 Quadratmeter großes Areal an der Bundesstraße 496 besitzt, suche weiter nach Interessenten und sei nach wie vor an einer Entwicklung als Logistikstandort interessiert, teilte das Unternehmen auf Anfrage unserer Zeitung mit.

Auf dem Areal in Staufenberg sind Logistikhallen auf einer Fläche von rund 59 300 Quadratmetern möglich. Seit 2014 bewirbt Goodman die Fläche auch mit einem Schild auf dem Gelände. Derzeit ist es allerdings abgebaut. Es werde aber lediglich ausgetauscht.

Zum Stand der aktuellen Interessentensuche teilte Jordan Corynen, Goodman Regional Direktor für Deutschland, Österreich und die Schweiz, mit:

„Goodman erwirbt Grundstücke und Grundstücksoptionen in ganz Deutschland und vermarktet diese alle aktiv. Allerdings verfolgt unser Unternehmen nicht den Ansatz, dem Markt unsere Flächen aufzudrängen. Stattdessen bevorzugen wir es, Flächen anzubieten, die am besten zu den jeweiligen Anforderungen unserer Kunden passen. Für den Standort Staufenberg sind wir zuversichtlich zum passenden Zeitpunkt ein Logistikzentrum zu entwickeln.“

Goodman hat das Areal im Jahr 2008 erworben. Rund 3,5 Millionen Euro hat das Unternehmen bezahlt, vor allem an die Gemeinde Staufenberg.

Eine Frist, bis wann Goodman das Gelände entwickelt haben muss, gibt es in den Verkaufsverträgen nicht. Staufenbergs damaliger Bürgermeister Volker Zimmermann sagte dazu im vergangenen Jahr, dass Staufenberg bei der Vermarktung der Flächen auch in Konkurrenz zu Thüringen gestanden habe, wo aufgrund von Förderprogrammen deutlich günstigere Konditionen bestanden hätten. Vor diesem Hintergrund wären Bedingungen nicht durchsetzbar gewesen.

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