Künftige Flächennutzung wirft Fragen auf

Neues Bauland für Uschlag

+
Neues Baugebiet wird geprüft: Zwischen dem Friedhof (im Hintergrund ist links die Friedhofshalle zu sehen) und dem Ortskern von Uschlag könnten 24 Bauplätze in einer Größe zwischen 600 und 880 Quadratmetern entstehen. 

Uschlag. Staufenberg setzt auf neues Bauland für Familien. In Landwehrhagen laufen die Planungen für das Baugebiet „Spiekershäuser Straße" bereits auf Hochtouren.  

Jetzt nimmt Bürgermeister Bernd Grebenstein Uschlag ins Visier.
Konkret: Ein etwa 2,2 Hektar großes Areal zwischen dem Friedhof und dem alten Ortskern. „Hinter der Hintergasse“ heißt das Flurstück, das Grebenstein im Blick hat.

Bernd Grebenstein

Aber in Uschlag liegen die Dinge völlig anders als in Landwehrhagen. Dort war das Areal an der Spiekershäuser Straße bereits im Flächennutzungsplan der Gemeinde als Wohngebiet ausgewiesen, in Uschlag ist das nicht so. Bevor überhaupt ein Bebauungsplan aufgestellt werden kann, müsste erst der Flächennutzungsplan geändert werden. Bisher wird das Gelände landwirtschaftlich genutzt, ist nicht als Wohngebiet vorgesehen. Auch die Erschließung wirft noch viele Fragen auf.

Grebenstein betont deshalb auch, „dass wir im Rahmen der Vorplanungen noch absolut in der Prüfphase sind.“ Und um den Flächennutzungsplan zu ändern, „bedarf es zusätzlich zu vielen Behördenbeteiligungen der ausdrücklichen Genehmigung des Landkreises Göttingen.“

Zugleich stellt er aber auch klar, dass es das erklärte Entwicklungsziel der Gemeinde sei, „in Uschlag attraktive und bezahlbare Bauplätze auszuweisen.“

Carsten Teller

Wie in Landwehrhagen will die Gemeinde auch in Uschlag mit einem privaten Investor zusammenarbeiten. Nach Angaben Grebensteins könnten auf dem 22 000 Quadratmeter großen Areal in Nachbarschaft zum Friedhof 24 Bauplätze in einer Größe zwischen 600 und 880 Quadratmetern entstehen. Dabei sei angedacht, das Gelände in zwei Abschnitten mit jeweils zwölf Grundstücken zu erschließen.

Sollten sich diese Pläne verwirklichen lassen, sei es das gemeinsame Ziel von Grebenstein und Uschlags Ortsbürgermeister Carsten Teller, „dass dort spätestens im Jahre 2019 gebaut werden kann.“ 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.