Nostalgie bei Geräuschen alter Motoren in Landwehrhagen

Das Team Traugott Grundmann als Fahrer (links) und Ivan McCutcheon (Herausgeber des VolksWorld Magazine London) bereiten sich auf die Weiterfahrt mit ihrem VW-Käfer aus dem Baujahr 1951 vor. Foto:  Kuri

Landwehrhagen. Oldtimer aus den 1950er-Jahren, die auf der Durchreise der Oldtimer-Rallye „Petermax Müller Gedächtnis Rennen" Station machten, lockten Schaulustige auf das Gelände des Volkswarenhauses Werk 34 in Landwehrhagen.

Motorengeräusche der alten Automobile bis Baujahr 1957 ließen die Besucher an längst vergangene Zeiten erinnern. Neben historischen VW Käfern waren seltene Fahrzeuge wie ein roter Enzmann 506 oder zwei Porsche 356 zu sehen. Historisch getunt mit den in den 50iger-Jahren zur Verfügung stehenden Mitteln brachte es auch schon damals ein Brezelkäfer mit 24,5 PS auf satte 80 PS.

Gefahren wurde auf Zeit. Ohne Navigationssystem mussten die Fahrer mit ihren Beifahrern nicht nur die kürzesten Strecken austüfteln, sondern auch die Steigungen beachten, die im Zweifel viel Zeit für wenig PS bedeuten, so Teilnehmer Björn Schewe aus Wolfsburg. Auch sei das Fahren auf der Autobahn tabu.

Unterwegs waren Aufgaben zu lösen, die das Einhalten der vorgegebenen Strecke beweisen sollten. Sieger wurde, wer am Ende am schnellsten war. Rücksicht wurde auf schwache Motoren genommen, um keinen Nachteil gegenüber den stärker motorisierten Fahrzeugen zu haben.

Das „Petermax Müller Gedächtnis Rennen“ startete am Morgen am Grundmann- Museum in Hessisch Oldendorf und führte nach Bad Camberg, wo am Wochenende eines der größten internationalen Oldtimer Treffen stattfindet, das seit fast 40 Jahren alle vier Jahre ausgerichtet wird. (zsk)

Das Team Traugott Grundmann als Fahrer (links) und Ivan McCutcheon (Herausgeber des VolksWorld Magazine London) bereiten sich auf die Weiterfahrt mit ihrem VW-Käfer aus dem Baujahr 1951 vor.

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