Unternehmen verweist auf Ostergeschäft

DHL in Lutterberg zu Beschwerde: Keine große Verzögerung bei Paketen

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Paketzentrum in Lutterberg: Der stellvertretende Leiter Thomas Rohde an einem Rollwagen.

Lutterberg. Meldungen von Kunden über eine schleppende Paketbearbeitung und damit verbundene Verzögerungen im DHL-Paketzentrum in Lutterberg weist das Unternehmen zurück.

In der Redaktion der HNA in Hann. Münden war ein entsprechender Hinweis eingegangen. „In der Osterzeit ist das Paketaufkommen natürlich höher als an anderen Tagen“, sagt der DHL-Pressesprecher Thomas Kutsch, „da kann es auch in Einzelfällen Verzögerungen geben“. Von gravierenden Bearbeitungs-Problemen im Paketzentrum in Lutterberg könne aber nicht gesprochen werden.

„In der Osterzeit erreichen und verlassen etwa 360.000 Pakete am Tag das Paketzentrum“, so Kutsch. Das seien ungefähr 100.000 Sendungen mehr als zu Nichtfeiertagszeiten.

Die Jahresspitze der Auslastung liegt um Weihnachten herum. Dann sind am Tag in Lutterberg circa 450.000 Pakete im Umlauf. Im Vorjahr hatte es in der Weihnachtszeit auch Beschwerden über Verzögerungen gegeben (HNA berichtete).

DHL-Sprecher Kutsch sagt: „90 Prozent der Pakete, die ausgeliefert werden, sind am nächsten Tag beim Empfänger, die anderen am zweiten oder dritten Tag." In der augenblicklichen Zeit, um Ostern herum, verzögere sich bei einer Paketzahl, die im „unteren einstelligen Prozentbereich liegt“, die Verweildauer im Zentrum. Das sei eine leicht höhere Quote als in Normalzeiten. Wenn derzeit ein Paket nicht pünktlich beim Adressaten ankomme, liege das auf keinen Fall an einem erhöhten Krankheitsstand, sagt Kutsch: „Die Grippewelle ist auch bei uns abgeebbt, genügend Personal ist im Einsatz.“ 

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