Flächennutzungsplan genehmigt

Ruh-Wald Burg Sichelnstein: Drei Meter hohes Kreuz steht schon

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Idyllischer Platz: Ein schlichtes Holzkreuz und ein Felsen für die Urnen prägen den Platz für die Trauerfeiern. Unser Bild zeigt Günter Bischoff, Vorsitzender der Forstgenossenschaft Benterode, der das Areal gehört.

Staufenberg. Die Forstgenossenschaft Benterode, die zusammen mit dem Unternehmen Ruh-Wald aus Hameln das Projekt plant, hofft, dass im Dezember dort erste Urnenbeisetzungen stattfinden können.

Die Vorbereitungen für den Ruh-Wald im Forst bei Sichelnstein laufen auf Hochtouren. Auf dem Platz, auf dem die Trauerfeiern stattfinden sollen, steht schon ein über drei Meter hohes Kreuz, davor sind Bänke in einem Halbrund gruppiert. Inzwischen hat auch der Landkreis Göttingen den geänderten Flächennutzungsplan der Gemeinde Staufenberg für das Waldbestattungs-Areal geprüft und abgesegnet.

Günter Bischoff, Vorsitzender der Forstgenossenschaft Benterode, die zusammen mit dem Unternehmen Ruh-Wald aus Hameln das Projekt plant, hofft, dass im Dezember erste Urnenbeisetzungen möglich sein werden. Ursprünglich sollten bereits jetzt Bestattungen stattfinden können. Aber das bisherige Genehmigungsverfahren habe länger gedauert als erwartet, so Bischoff.

Was jetzt noch fehlt, sind die Baugenehmigungen für den zentralen Trauerfeier-Platz, eine Schutzhütte und die etwa 20 Parkplätze, die am Rand eines befestigten Forstweges angelegt werden, der von der Straße zwischen Benterode und Sichelnstein auf das Gelände führt. Die Genehmigungsunterlagen will Bischoff in der nächsten Woche vorlegen. Baulich ist aber vieles schon vorbereitet. Auch die Schutzhütte ist bereits fertig, sie müsste nur noch aufgestellt werden. Das dauere nur einige Tage.

Bei dem Areal, das den Namen Ruh-Wald Burg Sichelnstein trägt, handelt es sich um einen rund zehn Hektar großen Buchenforst mit einzelnen Eichen im „Steinacker“ südlich von Sichelnstein.

Eigentümer der Fläche bleibt weiterhin die Forstgenossenschaft Benterode, für den Ruh-Wald verpachtet sie sie aber auf 99 Jahre an das Hamelner Unternehmen, das die Begräbnisstätte betreiben wird. In dieser Zeit bleibt der Wald unbewirtschaftet. An jedem der vorgesehenen 200 etwa 35 bis 40 Meter hohen Bäume sollen bis zu zehn Urnenbestattungen möglich sein.

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