Ruhwald nimmt weitere Etappe

Staufenberg. Der Bauausschuss der Gemeinde Staufenberg hat in seiner Sitzung am Mittwochabend grünes Licht für einen Ruhwald bei Sichelnstein gegeben und der Änderung des Flächennutzungsplanes für das Projekt einstimmig zugestimmt.

Bereits am Montagabend hatte sich der Ortsrat von Sichelnstein für den Bestattungswald ausgesprochen.

Wie berichtet, plant die Forstgenossenschaft Benterode zusammen mit dem Unternehmen Ruh-Wald aus Hameln zwischen Benterode und Sichelnstein ein Areal für Waldbestattungen. Bei dem Gelände handelt es sich um einen rund zehn Hektar großen Buchenwald mit einzelnen Eichen im „Steinacker“ südlich von Sichelnstein.

Davon sollen aber zunächst nur fünf bis sechs Hektar für die Waldbestattung genutzt werden. Für den Ruhwald wird die Forstgenossenschaft das Gelände auf 99 Jahre an das Hamelner Unternehmen verpachten, das die Begräbnisstätte betreibt. In dieser Zeit bleibt der Wald unbewirtschaftet.

Pro Baum sollen zehn Urnenbestattungen möglich sein. Dabei werden nur biologisch abbaubare Urnen verwendet.

Mit der Änderung des Flächnenutzungsplanes ist aber noch kein Baurecht unter anderem für die Parklätze geschaffen. In seiner Projekt-Abwägung weist der Landkreis Göttingen darauf hin, dass das gesamte Vorhaben eine Baugenehmigung braucht.

Der Rat der Gemeinde Staufenberg wird sich in seiner nächsten Sitzung am Donnerstag, 23. Juli, mit dem Thema beschäftigen. Beginn ist um 18 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses.

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