Idee stammt ursprünglich aus Paris

"Dinner en blanc": Selbst die Blumen waren weiß

+
Leckereien für das Speisen in Weiß: Vor der St.-Petrus-Kirche in Landwehrhagen fand das festliche Diner statt.

Staufenberg. Das Kinder- und Jugendbüro Staufenberg hatte zu einem „Diner en blanc“ vor der St.-Petrus-Kirche in Landwehrhagen eingeladen.

Weiße Rosen, weiße Kerzen, weißes Porzellan - die Tische vor der evangelischen St.-Petrus-Kirche in Landwehrhagen waren am Samstagabend dem Anlass entsprechend festlich gedeckt. Das Kinder- und Jugendbüro Staufenberg hatte Jugendliche und Erwachsene zu einem sommerlichen „Diner en blanc“, einem „Essen in Weiß“, eingeladen. Selbstgegrillter Schinken wurde spendiert.

Die Idee stammt ursprünglich aus Paris. Die Regeln sind einfach: Verpflichtend für alle Gäste ist vollständig weiße Kleidung. Ganz so streng waren die Gastgeber nicht und freuten sich schon über Teilnehmer in heller Kleidung. Jeder brachte selbst einen gefüllten Picknickkorb mit, Zelte, Tische und Sitzbänke hatte die Freiwillige Feuerwehr Landwehrhagen aufgebaut. Das Eindecken der Tische namen die Gäste selbst in die Hand.

Spezialität: Thomas Pfurr lies den Grillschinken für das „Essen in Weiß“ sechs Stunden über Buchenholz garen. Seine Würzmischung behielt er für sich.

Thomas Pfurr, Vorsitzender der Schlachtefreunde Lutterberg, garte auf dem Vorplatz zwei große Schinken sechs Stunden lang über Buchenholz. Mit einem Drehspieß, den er selbst konstruiert hat, mit einem Tretlager vom Fahrrad, einem Scheibenwischermotor von Toyota und einer Schwungscheibe von Volkswagen. Seine Würzung für das 25 Kilogramm schwere Fleisch blieb geheim.

Einige Gourmets waren bereits bei dem ersten Diner en blanc im vergangenen Jahr dabei und genossen auch das zweite Picknick unter freiem Himmel. „Ich finde das Angebot toll.“ „Es ist mal etwas ganz anderes als das übliche Vereinsgrillen.“ „Wir haben Spaß daran, mit Freunden und in nettem Ambiente das Essen zu genießen.“ So oder ähnlich waren die Stimmen der Gäste.

Auch wenn die Jugendreferenten mit mehr Besuchern gerechnet hatten, waren sie zufrieden mit der Stimmung: „Ein Drittes Diner en blanc im nächsten Jahr ist durchaus denkbar,“ so Stefanie Gimbel. (zsk)

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.