Staufenberg: Signale für Aldi stehen auf Grün

Blick auf Lutterberg und das Gewerbegebiet: Die beiden Felder unterhalb des Waldrandes gehören zu dem Areal, auf dem Aldi Nord sein neues regionales Zentrallager errichten will, wenn der Staufenberger Rat zustimmt. Das Areal wird rechts von der Göttinger Straße sowie der Bundesstraße 496 begrenzt. Unten rechts liegt das Dorf Lutterberg. Foto: Rampfel

Staufenberg. Nach dem Nein des Ortsrates von Lutterberg zu einem regionalen Aldi-Zentrallager, hat der Bauausschuss am Dienstagabend grünes Licht gegeben.

Staufenberg. Das Aldi-Projekt in Lutterberg ist am Dienstagabend in der Sitzung des Bauausschusses des Staufenberger Gemeinderates auf große politische Zustimmung gestoßen. Sechs Ausschussmitglieder aus den Reihen von SPD, CDU, Grünen und Unabhängiger Wählergemeinschaft (UWG) Staufenberg stimmten für das Projekt.

Dagegen votierte Carsten-Tobias Bauer (CDU) aus Lutterberg. Bauer hatte auch im Ortsrat von Lutterberg gegen das Projekt gestimmt. Der Ortsrat hatte sich mit knapper Mehrheit von vier zu drei Stimmen gegen das Vorhaben ausgesprochen, dass Aldi am Ortsrand von Lutterberg ein neues regionales Zentrallager bauen kann.

Das Votum des Ausschusses hat zwar ebenso wie die Abstimmung im Ortsrat für den Entscheidungsträger, den Gemeinderat, nur empfehlenden Charakter. Aber dem Ausschuss kommt besondere Bedeutung zu, weil dort die Ratsfraktionen entsprechend ihrer Stärke im Rat vertreten sind. Zudem haben die Ratsfraktionen von SPD, CDU und Grünen bereits im Vorfeld signalisiert, dass sie mit großer Mehrheit hinter dem Projekt stehen.

Der Bauausschuss hat mit seinem Votum seine Zustimmung dazu gegeben, das Gewerbegebiet für Aldi zu erweitern und einen Bebauungsplan für das vorgesehene 250.000 Quadratmeter große Gelände aufzustellen.

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