Staufenberg trauert um Horst Hartmann

Horst Hartmann

Staufenberg. Horst Hartmann, Träger der Goldenen Ehrennadel der Gemeinde Staufenberg, ist im Alter von 83 Jahren gestorben.

Staufenberg trauert um seinen langjährigen Gemeindeheimatpfleger Horst Hartmann. Er starb am 2. Juni im Alter von 83 Jahren.

Horst Hartmann war aber mehr als das historische Gedächtnis Staufenbergs. Mit Liebe zum Obergericht war er in mehreren Vereinen aktiv und übernahm Verantwortung. Der gebürtige Eschweger, der in Escherode aufgewachsen ist und mit seiner Familie in Landwehrhagen gelebt hat, bekam zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen.

2008 verlieh ihm der damalige Bürgermeister Volker Zimmermann für seine Verdienste die Goldene Ehrennadel der Gemeinde Staufenberg. 2004 erhielt er den Gollong-Preis, mit dem verdiente Staufenberger für ihr Engagement geehrt werden und 2005 ehrte die Chorgemeinschaft Landwehrhagen ihren langjährigen Vorsitzenden mit dem Ehrenvorsitz. Auf die Frage, wie ein Mann es schaffe, über 30 Jahre einen Verein zu führen, antwortete Hartmann damals: „Mit Fleiß, Lust und Liebe zum Chorgesang.“

„Für immer ein Vorbild“ 

Als er Ende 2006 nach einem Vierteljahrhundert an der Spitze der Gemeinschaft der Vereine und Verbände in Landwehrhagen nicht mehr für den Vorstand kandidierte, sagte Ruth Tischer, die damals das Amt als 1. Vorsitzende übernahm: „Sie werden für uns immer ein Vorbild sein.“ Hartmann habe sich hohe Verdienste um die Dorfgemeinschaft erworben, würdigte Landwehrhagens Ortsbürgermeisterin gestern gegenüber unserer Zeitung dessen Verdienste.

Und Staufenbergs Bürgermeister Bernd Grebenstein sagte: „Horst Hartmann war ein Mensch, der sein jahrzehntelanges Ehrenamt mit Leib und Seele sowie Herz und Leidenschaft im Dienste des Gemeinwesens ausgeführt hat. Er wird eine Lücke in unserem Herzen, aber auch in der Gemeinde hinterlassen. Ihm persönlich und seinen Verdiensten bewahren wir ein immerwährendes Andenken.“ (ems)

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