Ausflugsziel bei Staufenberg

Steinberghaus im Kaufunger Wald sucht Pächter

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Sucht einen neuen Pächter: Maximilian Weiland, Miteigentümer des Steinberghauses, hofft, dass das Waldgasthaus im nächsten Jahr wieder öffnen kann.

Staufenberg. Das Steinberghaus im Kaufunger Wald soll wieder  ein Ausflugsziel werden. Deshalb suchen Maximilian Weiland und Bertram Schäfer aus Witzenhausen, seit 2013 Eigentümer des Hauses, einen Pächter.

Das Steinberghaus im Kaufunger Wald, einst eine Herberge der Naturfreunde Kassel, steht seit Jahren leer.

Früher war es ein beliebtes Ziel von Wanderern und auch Familien. Der kleine Spielplatz, den sich langsam die Natur zurückerobert, erinnert noch daran. Wenn es nach den beiden Eigentümern Maximilian Weiland und Bertram Schäfer aus Witzenhausen geht, soll das auch wieder so werden.

Sie suchen einen Pächter für das Anwesen mit einer Grundstücksfläche von 15.000 Quadratmetern.

Im Blick haben sie einen Gastronomiebetrieb an den Wochenenden und den Feiertagen. „Wir würden uns freuen, wenn das Haus zum ersten Mai des kommenden Jahres wieder geöffnet werden könnte“, sagt Weiland (56), Landwirt und Pächter des Biolandhofes Gut Freudenthal.

Vor einem Betrieb müsste aber noch die Kläranlage durch den Wasserverband Peine wieder in Betrieb genommen werden.

Zudem seien noch Investitionen in die Trinkwasserversorgung nötig. Die würden aber erst in Angriff genommen, wenn sich ein Pächter findet, so Weiland. Das Haus selbst sei baulich in einem sehr guten Zustand.

2013 haben er und Bertram Schäfer, Leiter eines Statistik-Unternehmens in Witzenhausen, das Anwesen gekauft. Rund 70.000 Euro haben sie seitdem nach Angaben Weilands investiert und viele Baustellen, die ihnen die Vorbesitzer, die Naturfreunde Kassel, hinterlassen haben, inzwischen zu Ende geführt und auch Brandschutzauflagen erfüllt. Fenster wurden erneuert, Wände eingezogen, Böden gefliest und vor allem die Küche in solch einen Zustand gebracht, dass sie wieder eine Zulassung bekommen könne, so Weiland. Ihre ursprünglichen Pläne für das Areal haben Weiland und Bertram inzwischen aufgegeben.

Sie dachten daran, das Haus zu einem Ort der gehobenen Gastronomie für Familienfeste und Betriebsfeiern herzurichten. Essen und Getränke sollten von einem Partyservice aus Witzenhausen geliefert werden, der von Weilands Lebensgefährtin geführt wird. Inzwischen sei der Betrieb aber voll ausgelastet, so Weiland, eine zusätzliche Bewirtschaftung des Steinberghauses nicht möglich. Das andere Konzept sah den Bau eines Windrades auf dem Areal vor, um das Haus zu einer Einkehrstätte für Wanderer und Touristen zu machen.

Für ein Windrad auf dem Gelände mitten im Wald gebe es in Niedersachsen aber nach wie vor keine Chance auf eine Genehmigung, sagt Weiland.

Hier liegt das Steinberghaus:

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