Staatsanwalt prüft Verstoß gegen Tierschutzgesetz

Tote Terrier: Jetzt laufen Ermittlungen

Staufenberg. Im Fall der beiden Staffordshire-Terrier, die 2009 von der Gemeinde Staufenberg sichergestellt und 2013 von einem Tierarzt eingeschläfert worden waren, hat die Staatsanwaltschaft Göttingen ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Das teilte der stellvertretende Sprecher, Oberstaatsanwalt Frank-Michael Laue, mit. Ermittelt werde wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

Wie berichtet, hatte 2013 der damalige Staufenberger Bürgermeister Volker Zimmermann die beiden Staffordshire-Terrier aus der Tierpension abholen lassen, in der sie 2009 untergebracht waren, nachdem sie eine junge Frau bei Uschlag angefallen hatten.

Nach Angaben von Staufenbergs Bürgermeister Bernd Grebenstein seien die Tiere damals abgeholt worden, um sie von einem Tierarzt untersuchen zu lassen. Der Arzt habe festgestellt, dass beide Hunde krank gewesen seien und psychosoziale Verhaltensstörungen gezeigt hätten. Daraufhin seien sie eingeschläfert worden. Die Gemeindeverwaltung hatte aber zunächst mitgeteilt, dass sie anonym vermittelt worden seien. Er habe zunächst auch keine anderen Informationen gehabt, so Grebenstein.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun aufgrund einer Anzeige gegen den damaligen Bürgermeister und den Tierarzt.

Rubriklistenbild: © picture-alliance / dpa

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