Staufenberg

Uschlag bekommt einen Nahkauf-Markt

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Hand in Hand: Unser Bild zeigt (von links) Staufenbergs Bürgermeister Bernd Grebenstein, Investor André Riethmüller, Marktleiterin Sabine Kothe, Investor Jan Kaiser und Uschlags Ortsbürgermeister Carsten Teller.

Zum Ende des Jahres schließt der Edeka-Markt in Uschlag. Es folgt ein Nahkauf-Markt.

In den vergangenen Wochen hatte viele Menschen in Uschlag befürchtet, dass es zum Jahresende in dem Staufenberger Ortsteil keinen Supermarkt mehr geben wird. Dazu gehörten auch Staufenbergs Bürgermeister Bernd Grebenstein und Uschlags Ortsbürgermeister Carsten Teller. Alfred Wüstefeld, Inhaber des Edeka-Marktes, hatte seinen Pachtvertrag gekündigt.

Jetzt ist klar: Es geht weiter. Aus dem bisherigen Edeka- wird ein Nahkauf-Markt, dessen Partner die Rewe-Gruppe ist. Investoren und künftige Geschäftsführer sind Jan Kaiser (37), der bereits Rewe-Märkte in Adelebsen und Uslar betreibt, sowie André Riethmüller (38), Inhaber von Rewe-Supermärkten in Hann. Münden und Göttingen. Beide kennen sich seit längerem über Rewe. 

Am Donnerstag stellten sie ihre Pläne für Uschlag in den Räumen des Supermarktes an der Niestetalstraße vor. Alle Mitarbeiter, sechs Vollzeit- und sechs Teilzeitkräfte sowie ein Auszubildender, würden übernommen. Auch beim bisherigen Angebot werde es keine Einschnitte geben. Dazu gehören auch eine Bäckerei und eine Fleischerei. Geführt werden soll das Geschäft von der bisherigen Marktleiterin Sabine Kothe. Bevor das neue Geschäft im Januar seine Pforten öffnen wird, soll investiert und modernisiert werden. Kaiser und Riethmüller beziffern die Investitionskosten auf mindestens 250 000 Euro. 

Zudem beabsichtigen sie, die Immobilie mit dem Markt zu kaufen. Die wirtschaftliche Lage für das Geschäft bezeichnen sie als gut. Wichtig sei, „dass die Kunden uns erhalten bleiben“, so Riethmüller. „Jeder, der zu uns kommt, soll gerne wieder kommen wollen“, umreißt Kaiser das Ziel. Ein wichtiges Standbein seien regionale Produkte. Bürgermeister Grebenstein und Ortsbürgermeister Teller sind froh, dass Uschlag auch künftig einen Markt hat. 

Uschlag sei der zweitgrößte Ort Staufenbergs. Er und Teller hätten sich intensiv darum bemüht, dass es dort weiterhin ein Geschäft gibt, so Grebenstein. Lob bekamen sie von Kaiser und Riethmüller, sie seien bisher sehr gut von der Gemeinde unterstützt worden.

Dass Wüstefeld das Geschäft aufgibt, begründet er mit seinem geschäftlichen Engagement in Göttingen. Der Bäckerei-Betreiber will dort drei Backshops eröffnen.

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