200 Zuschauer sahen Seifenkistenrennen in Sichelnstein

Kleine Rennfahrer ganz groß: Die keineren „Piloten“ gingen mit Bobby-Cars an den Start. Foto: Kuri

Sichelnstein. Seifenkisten und Bobby-Cars jagten am Wochenende durch die Sichelnsteiner Kurven.

Das Seifenkistenrennen am vergangenen Samstag in Sichelnstein war ein voller Erfolg.

17 Rennfahrer starteten mit ihren selbstgebauten, nichtmotorisierten Fahrzeugen an der Oberen Sandbreite. Sie nutzen das Gefälle der 700 Meter langen Strecke bis zum Zieleinlauf an der Burgruine.

Sicherheits-Check

Noch vor dem Probelauf überzeugte sich Guido Geese von der TÜV-Station Hann. Münden, dass alle Fahrzeuge selbstgebaut und mit einer einwandfrei funktionierenden Lenkung und Bremse versehen waren. Das Tragen einer Schutzkleidung mit Helm für die Piloten war ebenfalls Pflicht.

Ob die Fahrzeuge drei oder vier Räder hatten, ob diese vom Kinderwagen oder der Schubkarre abmontiert wurden war dabei egal, Hauptsache, die Kisten rollten. Am Schnellsten kamen Adriana Strehl aus Landwehrhagen (Altersklasse U14), Tim Bachmann aus Lutterberg (U18) und Christopher Maiss aus Marth im Eichsfeld (Ü18) ins Ziel. Den rund 200 Zuschauern am besten gefallen hat das Seifenkistenmobil von Cedrik Schade und Tim Bachmann aus Lutterberg. Sie gewannen die Abstimmung über die „genialste Kiste“.

Die Jugendlichen hatten extra für das Sichelnsteiner Seifenkistenrennen ein Dreirädriges Gefährt mit einem Mopedlenker gebaut. Ein echter Hingucker war außerdem das Speeddown-Fahrzeug von Christopher Maiss, der mit seinem Gefährt europaweit an Rennen teilnimmt.

Gegen 16 Uhr gingen die Bobby-Car-Piloten an den Start. Dieses Rennen war vor allem für die kleineren Kinder ab vier Jahren gedacht. 29 Mädchen und Jungen traten auf einer ähnlicher Strecke ab dem Feuerwehrhaus gegeneinander an. Schnell und laut rauschten sie die Kurvenstrecke hinunter, die mit 220 alten Autoreifen gesichert war. Hailey Kiß (U6), Jona Kirchner (U10) und Felicitas Kühle (U14) hatten die beste Fahrtechnik raus und fuhren als schnellste ihrer Altersgruppe ins Ziel.

Die Idee zu diesem Seifenkistenrennen entstand im Jugendraum Sichelnstein. Die Jugendlichen Jannik Wagner, Philip Vogeley und Sebastian Deußing organisierten den Wettbewerb in Abstimmung mit dem Kinder- und Jugendbüro Staufenberg.

Für Gemeindebürgermeister Bernd Grebenstein ein Vorzeigebeispiel, wie Menschen in Dörfern gemeinsam etwas auf die Beine stellen, das auch über die Dorfgrenzen hinaus gut ankommt.

Ein Trost für Seifenfahrer-Fans, die mit dem Bau eines eigenen Models zu diesem Termin nicht fertig geworden sind: Stefanie Gimbel vom Kinder- und Jugendbüro kann sich eine Wiederholung der Veranstaltung in zwei Jahren sehr gut vorstellen. (zsk)

Sichelnstein im Zeichen rasanter Kisten

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