Arbeiten am Fundament ab 21. Juli

Nach Sturmschaden durch Friederike: Provisorischer Mast bei Bonaforth verschwindet im September

+
Wald bei Bonaforth: Noch stehen zwei provisorische Masten für die Stromversorgung. Ein neuer, großer Mast, soll Anfang September von Avacon errichtet werden.

Bonaforth. Sturmtief Friederike hat am 18. Januar einige Schneisen geschlagen. In Hann. Münden gab es einen kompletten Stromausfall. Der Grund: Friederike hatte bei Bonaforth einen Strommasten umknicken lassen.

Während Privatkunden nach einigen Stunden wieder Strom hatten, wartete manches Unternehmen auf den so wichtigen Saft für die betrieblichen Abläufe deutlich länger. Die Ursache des Stromausfalls lag nicht im Netz der Versorgungsbetriebe Hann. Münden (VHM), sondern im Hochspannungsnetz der Avacon AG.

Avacon hat nach dem Blackout zwei provisorische Masten im Wald bei Bonaforth installiert. „Durch den sicheren Provisoriumsbetrieb konnten der normale Planungs- und Ausschreibungsprozess für die Mastentwicklung, Neutrassierung und Neubau gestartet werden“, teilt Avacon-Sprecherin Michaela Fiedler auf HNA-Anfrage mit. Das sei der Grund, dass der Aufbau eines neuen Strommasts erst ein halbes Jahr später als ursprünglich geplant stattfinde. Der Aufbau sei für den 3. und 4. September dieses Jahres geplant. Während dieser Zeit werde auch das Provisorium abgebaut. 

Die Arbeiten für das Fundament, so Fiedler, sind in der Zeit vom 23. Juli bis 3. August geplant. Die Mast-Kosten liegen laut Avacon bei 350.000 Euro, die Gesamtkosten bei 550.000 Euro. Darin seien Ausholzungsarbeiten, der Wegebau und die Kosten für den Kran enthalten. Der neue Mast ist 37 Meter hoch und wiegt 13 Tonnen. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.