Technisches Zentrum in Ebergötzen

Landkreis Göttingen plant neue Zentrale für die Feuerwehr

Das bestehende Feuerwehrzentrum in Potzwenden (Bild) soll nicht ertüchtigt werden. Stattdessen plant der Landkreis einen Neubau in Ebergötzen. archiv
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Das bestehende Feuerwehrzentrum in Potzwenden (Bild) soll nicht ertüchtigt werden. Stattdessen plant der Landkreis einen Neubau in Ebergötzen. archiv

Der Neubau eines Feuerwehrtechnischen Zentrums (FTZ) für den Landkreis soll in Ebergötzen entstehen. Das hat der Kreistag in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen.

Landkreis Göttingen – Ebenfalls geprüft worden waren laut Vorlage die Standorte Herzberg und Hattorf sowie Krebeck. Herzberg sei ausgeschlossen worden, da eine Regionalbahnstrecke direkt am Grundstück vorbeilaufe und eine FTZ-Nutzung mit Rauchentwicklung für Übungs- und Ausbildungszwecke nicht zulässig sei. Das Grundstück in Hattorf biete nicht ausreichend Erweiterungspotenzial und sei zu klein. Ausschlaggebend für die Wahl des Standorts Ebergötzen seien eine bessere Anbindung an den Nahverkehr, Breitbandzugang, ein Supermarkt in der Nähe, die deutlich geringer zu erwartende Lärm- und Geruchsbelastung sowie ein geringeres Störfallrisiko durch angrenzende Gebäude gewesen.

Der Landkreis betreibt derzeit zwei Feuerwehrtechnische Zentralen in Katzenstein bei Osterode und in Potzwenden. Bereits im vergangenen Jahr hatte sich der Kreistag gegen eine Ertüchtigung der bisherigen Standorte und für den Bau einer neuen FTZ entschieden. Laut Landkreis weisen die bestehenden Standorte „strukturelle und bauliche Defizite auf“. Vieles entspreche schon seit Längerem nicht mehr den technischen Normen und Sicherheitsanforderungen. Die Feuerwehrtechnische Zentrale (FTZ) ist in Niedersachsen eine Einrichtung der Landkreise. Seit der Kreisfusion gehören zum neuen Landkreis Göttingen die beiden FTZ in Potzwenden (Ortsteil der Gemeinde Landolfshausen) und Katzenstein (Stadtteil von Osterode am Harz). Laut Landkreis werden dort durch fest angestellte Beschäftigte Wartungs- und Pflegearbeiten an feuerwehrtechnischen Geräten und Material wie Schläuche, Atemschutzgeräte vorgenommen. (Thomas Schlenz)

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