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Erleichterung für Autofahrer nach tagelanger A7-Sperrung - Tempolimit von 80 km/h ist komplett aufgehoben

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Von: Diana Rissmann, Kathrin Plikat, Stefan Rampfel, Melanie Gottschalk, Florian Dörr, Bernd Schlegel

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Gute Nachrichten: Die Autobahn 7 ist bei Göttingen wieder frei. Auch das Tempolimit von 80 km/h ist ab sofort aufgehoben. 

Update vom Montag, 30. Januar, 17.05 Uhr: Das ist eine gute Nachricht für die Verkehrsteilnehmer: Das Tempolimit von 80 km/h zwischen Göttingen und Hann. Münden in Richtung Süden auf der Autobahn 7 ist ab sofort aufgehoben.

Ab sofort gelten wieder die üblichen Tempobegrenzungen auf diesem Abschnitt. Das teilte die Autobahn GmbH des Bundes am Montag mit. Zuvor gab es Testfahrten mit einem Lastwagen. Damit sind auch die letzten Einschränkungen nach den Verunreinigungen auf einem etwa 60 Kilometer langen Abschnitt der Autobahn 7 zwischen Northeim-Nord und Hann. Münden-Lutterberg in der Nacht zum Montag, 9. Januar, gefallen.

Der Betreiber Via Niedersachsen hatte das Tempo-80-Limit auf seinem Abschnitt zwischen Northeim und Göttingen bereits am vergangenen Freitag aufgehoben.

Update vom Samstag, 28. Januar, 9.20 Uhr: Das ist eine gute Nachricht für die Verkehrsteilnehmer. Voraussichtlich am Montag (30.01.2023) soll das letzte Tempo-Limit von 80 km/h zwischen Göttingen und Hann. Münden-Lutterberg fallen.

Es war nach Abschluss der Reinigungsarbeiten wegen der Verunreinigungen eingerichtet worden. Nach Angaben der Autobahn GmbH des Bundes sollen dann wieder die jeweils üblichen Tempo-Begrenzungen gelten. In einigen Bereichen ist dann wieder freie Fahrt möglich.

Die nötigen Überprüfungsfahrten mit einem Spezial-Lastwagen für die Freigabe des Abschnitts zwischen Göttingen und Hann. Münden-Lutterberg konnten wegen der frostigen Temperaturen bislang nicht stattfinden. Das soll nun am Montag in den Morgenstunden erfolgen. Der Betreiber Via Niedersachsen hatte die Tempobegrenzung auf dem A 7-Abschnitt zwischen Northeim-Nord und Göttingen bereits am Freitag (27.01.2023) aufgehoben.

Update vom Freitag, 27. Januar, 10.19 Uhr: Über Tage war die A7 bei Göttingen im Januar gesperrt. Hintergrund: Auf rund 60 Kilometern war die Fahrbahn mit einer zunächst unbekannten Substanz verschmutzt. Es folgten Reinigungsarbeiten und die Freigabe am 14. Januar. Allerdings: Autofahrer musste sich an ein Tempolimit von 80 km/h halten.

Damit ist nun zumindest teilweise Schluss. Zwischen Northeim-Nord und Göttingen gibt es abgesehen von regulären Geschwindigkeitsbeschränkungen keine Sonderregeln mehr, wie der Autobahnbetreiber Via Niedersachsen mitteilt. Allerdings: Zwischen Göttingen bis Lutterberg in Richtung Kassel ist Tempo 80 km/h noch nicht aufgehoben. Wann die Beschränkung in diesem Bereich aufgehoben wird, das ist aktuell noch unklar.

Spezialfahrzeuge reinigen die Fahrbahn der Autobahn 7.
Spezialfahrzeuge reinigen die Fahrbahn der Autobahn 7. © Swen Pförtner/dpa

A7-Sperrung bei Göttingen ist komplett aufgehoben – Verkehr rollt wieder

+++ 17.10 Uhr: Einen Tag früher als angekündigt: Die Autobahn 7 bei Göttingen ist nach der Fahrbahnverschmutzung wieder komplett frei befahrbar. Alle Reinigungsarbeiten sind beendet. Alle Fahrstreifen sind seit 16.40 Uhr wieder geöffnet. Es liegen keine Sperrungen mehr vor. Bis zuletzt war noch der Abschnitt von der Anschlussstelle (AS) Nörten-Hardenberg bis zu AS Göttingen-Nord noch gesperrt. Dort war die Verschmutzung besonders groß. Der Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Göttingen-Nord und Göttingen war seit Freitag nur einstreifig befahrbar. Die Partnerfirmen haben dort, wie seit Montag, im Schichtbetrieb gearbeitet um die Komplettfreigabe schnellstmöglich zu ermöglichen.

„Ich bedanke mich ausdrücklich bei allen beteiligten Reinigungsunternehmen und den Kolleginnen und Kollegen der Autobahnmeisterei Göttingen für deren Leistung und den erfolgreichen Einsatz. Auch die Zusammenarbeit mit der zuständigen Polizeiinspektion Göttingen und der Via Niedersachsen war hervorragend“, sagt Cord Lüesse, Direktor der Niederlassung Nordwest der Autobahn GmbH des Bundes.

A7 bei Göttingen war tagelang gesperrt

„Der Dank gilt auch der Bevölkerung und den Verkehrsteilnehmenden für das Verständnis für die Arbeiten. Uns haben viele Anrufe und Mails erreicht, in denen Bürger uns Hilfe und Tipps zur Reinigung der Strecke angeboten haben. Das war außergewöhnlich“, ergänzt Sebastian Post, Leiter der Außenstelle Bad Gandersheim.

Die Kosten für die Reinigungsarbeiten sind noch nicht abschließend bekannt. Sie belaufen sich aber voraussichtlich auf einen hohen sechsstelligen Betrag.

Die Autobahn war zwischen Northeim-Nord und Stauffenberg-Lutterberg am Montag (09.01.2023) in Fahrtrichtung Kassel voll gesperrt werden. Grund war die Verschmutzung der Fahrbahn auf rund 60 Kilometer Länge mit einer zunächst unbekannten Substanz. Die Fahrbahnoberfläche war dadurch gefährlich glatt. Nach sofort einsetzenden Reinigungsversuchen konnte nach erfolgter Analyse des Stoffes das Reinigungsverfahren ab dem frühen Mittwochmorgen optimiert und beschleunigt werden. Seitdem wurden Teilabschnitte nacheinander freigegeben. 

Zehn Kilometer langes Teilstück der A7 bei Göttingen-Nord noch gesperrt

+++ Update vom 14.01.2022, 12.50 Uhr: Noch immer ist ein letztes etwa zehn Kilometer langes Teilstück der Autobahn 7 zwischen Nörten-Hardenberg und Göttingen-Nord Richtung Süden gesperrt. Dort laufen weiterhin die Reinigungsarbeiten. Laut Autobahn GmbH soll dieses letzte Teilstück voraussichtlich am Sonntag (15.01.2022) wieder für den Verkehr freigegeben werden. Bis dahin muss der Verkehr die Richtung Kassel in Nörten-Hardenberg die A7 verlassen und über die Bundesstraße 446 und 3 in Richtung Göttingen fahren. Über den Autobahnzubringer Göttingen-Nord geht es dann zurück auf die Autobahn 7. In diesen Bereichen besteht Staugefahr. Zurzeit kommt es auf der Umleitungsstrecke bei Bovenden zu einer Zeitverzögerung von etwa fünf Minuten.

+++ 14.30 Uhr: Das ist eine echte Erleichterung: Ab sofort ist nur noch der Abschnitt zwischen Nörten-Hardenberg und Göttingen-Nord gesperrt. Alle übrigen Bereiche der A7 sind jetzt wieder befahrbar. Das sorgt für Entlastungen – insbesondere in den Bereichen Northeim und Göttingen. Zu Staus dürfte es im Raum Nörten-Hardenberg kommen, wo der Verkehr die Autobahn 7 verlassen muss. Betroffen ist also folgender Abschnitt:

A7-Sperrung: Autobahn ist ab Göttingen-Nord wieder nach Süden frei

+++ 13.30 Uhr: Es gibt eine weitere positive Nachrichten: Jetzt ist auch der Abschnitt zwischen Göttingen-Nord und Göttingen der Autobahn 7 wieder für den Verkehr freigegeben. Auf diesem etwa vier Kilometer langen Abschnitt steht aber lediglich eine Spur. Damit kann der Verkehr ab Göttingen-Nord wieder Richtung Süden rollen. In Kürze soll auch der Abschnitt zwischen Northeim-Nord und Nörten-Hardenberg wieder befahrbar sein. Allerdings gilt auf allen freigegebenen Abschnitten ein Tempolimit von 80 km/h. Folgende Teilstücke sind noch gesperrt.

Sperrung der Autobahn 7 bei Göttingen
Spezialfahrzeuge reinigen die Fahrbahn der Autobahn 7. © Swen Pförtner/dpa

A7-Sperrung: Autobahn ist ab Göttingen wieder nach Süden frei

+++ 12.30 Uhr: Die Reinigungsarbeiten auf der Autobahn 7 gehen schneller als gedacht voran. Am Mittag wurde der Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Göttingen und dem Dreieck Drammetal früher als erwartet wieder freigegeben - auf allen drei Spuren. Allerdings gilt auf allen drei freigegebenen Abschnitten ein Tempolimit von 80 km/h.

Update vom Freitag, 13.01.2022, 6.40 Uhr: Die Verantwortlichen haben Wort gehalten. Das A7-Teilstück zwischen Dreieck Drammetal und Hann. Münden-Hedemünden ist wieder frei. Die Freigabe erfolgte in der Nacht gegen 3.45 Uhr. Ebenfalls freigegeben wurde das wichtige A38-Teilstück zwischen Dramfeld und dem Dreieck Drammetal.

Der Fern- und Schwerlastverkehr Richtung Süden wird gebeten, weiterhin ab Hannover über die Autobahnen 2 (Richtung Bielefeld), A 33 und A 44 nach Kassel zu fahren.

A7-Sperrung bei Göttingen: Was Autofahrer nun wissen müssen

+++ 14.10 Uhr: Die Reinigungsarbeiten auf der Autobahn 7 zwischen Northeim-Nord und Hann. Münden kommen voran. Voraussichtlich am Sonntag (15. Januar) soll die Strecke wieder komplett befahrbar sein. Das wurde am Donnerstag bei einer Pressekonferenz bekannt. Am Mittwoch wurde bereits das Teilstück zwischen den Anschlussstellen Hedemünden und Lutterberg bei Hann. Münden freigegeben. Allerdings zunächst grundsätzlich Tempo 80 auf dem verunreinigten A7-Abschnitt. Hier der ungefähre Zeitplan für die weiteren Freigaben:

A7-Sperrung bei Göttingen: Reinigung geht weiter - Viele Behinderungen auf Umleitungsstrecken

Update vom 12. Januar, 7.30 Uhr: Der erste Abschnitt der Autobahn 7 Richtung zwischen Hann. Münden-Hedemünden und Hann. Münden/Lutterberg ist wieder frei. Doch der A7-Abschnitt zwischen Northeim-Nord und Hedemünden ist weiterhin gesperrt. Das führt zu einer Entlastung im Raum Hann. Münden. Zu Behinderungen und Staus kommt es jetzt vermehrt im Göttinger Stadtgebiet und von Göttingen in Richtung Friedland/Witzenhausen (Bundesstraße 27). Ebenfalls noch gesperrt ist die A38 zwischen Dramfeld und dem Dreieck Drammetal. Die Reinigungsarbeiten gehen unterdessen weiter: Möglichst schnell soll der A7-Abschnitt zwischen dem Dreieck Drammetal und Hedemünden Richtung Süden freigegeben werden. Hier die aktuelle Verkehrslage:

A7-Sperrung bei Göttingen: Aufatmen! Teilstrecke wieder frei

+++ 22.09 Uhr: Gute Neuigkeiten von der Sperrung der A7. Wie die Polizei am Mittwochabend mitteilte, konnte ein Teilstück der Strecke „nach umfangreichen Reinigungsarbeiten“ wieder freigegeben werden. Konkret geht es um die Strecke in Fahrtrichtung Kassel ab der Anschlussstelle Hann. Münden-Hedemünden, schrieben die Beamten in ihrer Mitteilung.

Es ist der erste Teil, der nach der massiven Verunreinigung am Sonntag (08. Januar) wieder freigegeben werden kann. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf der etwa zehn Kilometer langen Strecke zwischen den AS Hann. Münden-Hedemünden und Lutterberg ist vorläufig auf 80 Kilometer pro Stunde begrenzt. Wann der nächste Teil der rund 60 Kilometer langen Strecke freigegeben werden kann, ist noch unklar.

„In Branche mit hohem Risiko unterwegs“: So trifft die A7-Sperrung Speditionen in Nordhessen.

A7-Sperrung bei Göttingen: Teilstrecke könnte bald freigegeben werden

+++ 14.40 Uhr: Inzwischen gibt es eine gute Nachricht: Möglicherweise schon bald kann ein Teilstück der gesperrten Autobahn 7 zwischen Northeim und Hann. Münden in Richtung Süden wieder freigegeben werden. Am Nachmittag wurde bekannt, dass dies der Bereich zwischen Hedemünden und Lutterberg sein soll. Über den genauen Zeitpunkt soll am Abend entschieden werden. Und: Die Experten sind jetzt schlauer: Bei dem Stoff, den ein Lastwagen verloren hat, handelt es sich offenbar um ein „Öl-Gemisch auf Naturstoffbasis“, das in der Kosmetik- und Lebensmittelindustrie verwendet wird.

Update vom Mittwoch, 11.01.2022, 6.40 Uhr: Auch am heutigen Mittwoch (11. Januar) ist die Autobahn 7 zwischen Northeim-Nord und Hann. Münden/Lutterberg in Richtung Süden gesperrt. Ebenfalls gesperrt ist die A 38 zwischen Dramfeld und dem Dreieck Drammetal. Der Verkehr quält sich am dritten Tag in Folge über die Ausweichrouten, die schon zum Teil am frühen Morgen überlastet sind. Inzwischen wird das Paraffin, das sich auf der Straße verteilt hat, genauer untersucht. Vielleicht ergeben sich durch die Analyse neue Ansätze zur Reinigung.

Hier die aktuelle Lage auf den überlasteten Umleitungssstrecken:

Der Fern- und Schwerlastverkehr Richtung Süden wird gebeten, weiterhin ab Hannover über die Autobahnen 2 (Richtung Bielefeld), A 33 und A 44 nach Kassel zu fahren.

Video: So läuft die Reinigung der Autobahn 7

Als regionale Umleitung nach Kassel bietet sich ab Göttingen auch die Bundesstraße 27 Richtung Eschwege an. Die weitere Route führt dann über die Bundesstraßen 80, 451 und 7 nach Kassel. Dabei kommt man durch Witzenhausen, Großalmerode und Helsa.

+++ 18.30 Uhr: Am Dienstagvormittag (10. Januar) gab es in einer Krisensitzung zwischen den Autobahnbetreibern und der Autobahnpolizei Göttingen offenbar Überlegungen, die Fahrbahn auf dem kompletten 60-Kilometer-Teilstück abzufräsen und zu erneuern. Diese Arbeiten würden sicherlich zu einer wochenlangen Sperrung der Autobahn in Richtung Süden führen. Dazu gab der Pressesprecher auf HNA-Anfrage allerdings keine Stellungnahme ab.

Vielmehr werde nach seinen Worten weiterhin versucht, mit mehr als einem Dutzend Spezialfahrzeugen unter Hochdruck, mit heißem Wasser die Substanz aufzulösen und abzusaugen. Ziel sei es nach wie vor, so schnell wie möglich Teilabschnitte der A7 wieder für den Verkehr freigeben zu können.

A7 bei Göttingen weiter gesperrt: Erste Hinweise auf Verursacher der Verunreinigung

+++ 16.48 Uhr: Seit Sonntagnacht (08. Januar) ist die A7 zwischen Anschlussstellen Northeim-Nord und Hann. Münden-Lutterberg auf einer Länge von 60 Kilometern voll gesperrt, nachdem die Fahrbahn vermutlich mit Paraffin verunreinigt wurde. Auch am Dienstag (10. Januar) steht laut der Autobahn GmbH noch nicht fest, wie lange die Reinigungsarbeiten noch andauern werden und wann die Fahrbahn wieder freigegeben werden kann.

Derweil sind bei der Autobahnpolizei die ersten Hinweise auf einen möglichen Verursacher eingegangen, die derzeit überprüft werden. Demnach verdichten sich die Hinweise auf einen Sattelzug mit einem sehr hellem Tankauflieger mit seitlichem gelben Aufdruck als möglichen Verursacher. Die Insassen eines am Sonntagabend (08.01.23) auf der A 7 in Richtung Hann. Münden fahrenden Pkw gaben an, gegen 23.10 Uhr in Höhe des Autobahndreiecks Drammetal zunächst eine „flockige“ Verunreinigung der Fahrbahn bemerkt zu haben. Wenig später habe man den besagten Tanklaster überholt und danach festgestellt, dass die Fahrbahn völlig sauber gewesen sei.

Ein weiterer Zeuge berichtete den Beamten davon, dass ein „LKW mit Tankauflieger“ zwischen 22.30 und 22.45 Uhr an der AS Northeim-Nord vorbeigefahren sei. Die Weg-Zeit-Berechnung legt den Verdacht nahe, dass es sich um dasselbe Fahrzeug gehandelt haben könnte. Die Ermittlungen dazu dauern an. Unabhängig davon werden weitere Zeugen gesucht und gebeten, sich zu melden. Die Wache der Autobahnpolizei ist rund um die Uhr unter Tel. 0551/4916515 zu erreichen. Laut Polizei liegt nach aktuellem Stand der Ermittlungen keine Straftat oder Ordnungswidrigkeit vor.

A7 auf 60 Kilometern verunreinigt: Autobahn GmbH kann noch keinen Zeitpunkt für Strecken-Freigabe nennen

+++ 14.30 Uhr: Noch immer kann die Autobahn GmbH keinen Termin für die Freigabe von Teilabschnitten der Autobahn 7 zwischen Northeim-Nord und Hann. Münden-Hedemünden Richtung Süden nennen. Der Regen und niedrige Temperatur haben die Reinigungsergebnisse verschlechtert. „Derzeit wird ein etwa. 1,5 Kilometer langer Teilbereich im Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Hedemünden Lutterberg weiter intensiv bearbeitet“, heißt es von der Autobahn GmbH.

Auch der Abschnitt zwischen dem Dreieck Drammetal und der AS Hedemünden wird weiter gereinigt. „Nach wie vor werden die Arbeiten von Süden nach Norden vorangetrieben, um schnellstmöglich Teilabschnitte wieder freigeben zu können. Wann erste Teilfreigaben möglich werden, kann derzeit nicht benannt werden. Nach der Wiederfreigabe von Teilabschnitten werden diese vorerst mit einem Tempo 80 km/h begrenzt“, heißt es weiterhin. Die Autobahn GmbH des Bundes bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmenden die Vollsperrung in Fahrtrichtung Süden in ihren Reiseplanungen zu berücksichtigen und den Abschnitt möglichst weiträumig zu umfahren.

+++ 13.50 Uhr: Schlechte Nachrichten für die Verkehrsteilnehmer: Die Autobahn 7 ist zwischen Northeim-Nord und Hann. Münden-Lutterberg in Fahrtrichtung Süden weiterhin dicht. Die Reinigung der Fahrbahn vom Paraffin, das sich auf einer Länge von mehr als 50 Kilometer verteilt hatte, gestaltet sich aufwendiger als erwartet. Am Mittag liefen die Reinigungsarbeiten beispielsweise auf der Werrabrücke zwischen den Anschlussstellen Hedemünden und Lutterberg. Verkehrsbehinderungen gibt es insbesondere rund um Hann. Münden. Dort sind die Routen überlastet. Im Bereich Göttingen beruhigte sich die Lage nach Problemen am früheren Vormittag.

Update von 7.40 Uhr: Die Autobahn 7 ist zwischen Northeim-Nord und Hann. Münden-Lutterberg weiterhin wegen der Reinigungsarbeiten weiter gesperrt. Bei Tagesanbruch wollen Verantwortliche prüfen, wie weit die Arbeiten fortgeschritten sind. Das Paraffin, das auf der Fahrbahn verteilt wurde, muss vollständig herausgewaschen sein, bevor der Verkehr wieder rollen kann. Im schlimmsten Fall müssen die Arbeiten sogar wiederholt werden. Deshalb gibt es keinen genauen Zeitplan für die Freigabe. Aktuell kommt es zu Überlastungen auf den Ausweichrouten. Ortskundige werden gebeten, das Gebiet weiträumig zu umfahren. Hier die aktuellen Staumeldungen:

Update vom Dienstag, 10. Januar, 6.40 Uhr: Die A7 ist aktuell noch immer gesperrt. Nach Angaben des Hessischen Rundfunks ist eine Spezialfirma aus Hessen noch für einige Zeit mit der Reinigung beschäftigt. Für einen Kilometer Fahrbahn benötigt sie demnach rund eine Stunde. Die Autobahn GmbH schätzt, dass die Arbeiten noch bis in den heutigen Abend andauern werden. Hier die aktuellen Staus aus den Ausweichrouten durch die Sperrung:

A7 bei Göttingen: Spezialmaschinen im Einsatz

+++ 16.02 Uhr: Die Reinigungsarbeiten auf der Autobahn 7 zwischen Northeim und Hann. Münden in Richtung Süden erwiesen sich am Montag als aufwendig. Mit Spezialmaschinen wurde die Fahrbahn von der wachsartigen Substanz, dem Paraffin, gereinigt.

„Einen genauen Zeitplan zur Wiedereröffnung der A7 haben wir noch nicht“, sagte Stephan Fürsten, Leiter der Autobahnmeisterei Göttingen am Montagmittag. „Wir vermuten, dass die Reinigung bis in die Nacht dauert oder sogar erst im Laufe des morgigen Tages beendet wird.“

A7 bei Göttingen: Fahrbahn „wie bei Glatteis“

Das unbekannte Fahrzeug hatte das Paraffin auf der rechten Spur verloren. Es wurde aber teilweise auf alle Fahrbahnen verteilt. „Wie bei Glatteis“, sagte Fürsten zu den Folgen. In diesem Ausmaß – auf einer Gesamtlänge von mehr als 50 Kilometern – habe er eine Verunreinigung der Autobahn noch nicht erlebt. Er rechnet mit Gesamtkosten von mehr als 200.000 Euro für die Reinigung.

Rund 15 Spezial-Reinigungsfahrzeuge waren am Montag auf der A7 im Einsatz. Diese wurden bereits in der Nacht alarmiert und kamen von unterschiedlichen Firmen, unter anderem aus Niedersachsen, Hessen und auch aus Sachsen-Anhalt. Die Reinigung der Autobahn muss dabei mit heißem Wassergemisch erfolgen.

A7 bei Göttingen gesperrt: Polizei bittet um Hinweise nach Verursacher

„Wir sind alleine mit sechs Saugwagen und einem großen Tankwagen hier“, sagte Jens Bohnenpoll von der Firma T Umweltdienste aus Hildesheim. „Die Saugwagen sind auf der Autobahn im Einsatz und laden das mit Paraffin verunreinigte Spülwasser in den Tankwagen um.“ Ein Umlauf dauert dabei etwa anderthalb Stunden. Die Saugwagen können nur etwa 0,5 km/h fahren, um das Paraffin vollständig aufzunehmen. Damit werden jeweils etwa 500 Meter pro Stunde geschafft.

Das verunreinigte Wasser muss dann entsorgt werden, da es sich um überwachungsbedürftigen Abfall handelt. Die Tankwagen müssen dafür etwa nach Kassel, Bremen oder Hamburg fahren.

Unterdessen sucht die Göttinger Polizei weiter nach dem Verursacher der massiven Verunreinigungen. Hinweise erbitten die Beamten unter der Rufnummer 0551/491-6515.

A7 auf rund 50 Kilometern Länge gesperrt – Polizei nennt Details zu wachsartiger Substanz

+++ 11.30 Uhr: Bei der zunächst unbekannten Substanz, die für eine Verunreinigung der Autobahn 7 zwischen Northeim-Nord und Hann. Münden-Lutterberg sorgt, handelt es sich nach Polizeiangaben vermutlich um Paraffin. Laut Polizei laufen die umfangreichen Reinigungsarbeiten der Fahrbahn, damit der 50 Kilometer lange Streckenabschnitt wieder gefahrlos befahren werden kann. Noch ist unklar, wann die Arbeiten abgeschlossen werden können. Die A7 ist bereits seit der Nacht in Richtung Süden voll gesperrt. Der Verursacher der Verunreinigung konnte bislang nicht ermittelt werden. Von der Sperrung ist auch die Autobahn 38 von der Anschlussstelle Dramfeld in Richtung Autobahn 7 (Dreieck Drammetal) betroffen.

Nach gegenwärtigem Stand der Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass die vermutlich erst flüssige Substanz während der Fahrt aus einem unbekannten Transportfahrzeug austrat. Dabei handelt es sich vermutlich um einen Lastwagen.

Wachsartige Substanz: Sie hatte sich zwischen Northeim und Hann. Münden auf der Autobahn 7 verteilt. Die Autobahn muss in Richtung Süden gereinigt werden.
Wachsartige Substanz: Sie hatte sich zwischen Northeim und Hann. Münden auf der Autobahn 7 verteilt. Die Autobahn muss in Richtung Süden gereinigt werden. © Polizei Göttingen/nh

A7 bei Göttingen weiterhin gesperrt - Polizei nennt Details

Der wachsartige Stoff verteilte sich anschließend auf der Fahrbahn. „Die Beschaffenheit der gefundenen Ablagerungen lässt darauf schließen, dass die Flüssigkeit danach auf dem Asphalt aushärtete. Auch deshalb wird vermutet, dass es sich um Paraffin handeln könnte“, heißt es von der Autobahnpolizei. Eine Gefahr für Mensch und Umwelt geht laut einer ersten Begutachtung durch Experten in der Nacht von der wachsartigen Resten nicht aus. Mehrere Verkehrsteilnehmer waren auf dem sehr glatten, schmierigen Untergrund ins Rutschen geraten. Unfälle wurden bislang aber nicht bekannt.

Die Autobahnpolizei empfiehlt dringend, den Bereich weiträumig zu umfahren. Auch die Umleitungsstrecken sind mittlerweile völlig überlastet. Hier die aktuellen Staumeldungen im Überblick:

A7 gesperrt: Umleitung für den Schwer- und Fernverkehr ab Hannover über A2, A33 und A44

Der Schwer- und Fernverkehr sollte den Bereich Südniedersachsen weiträumig umfahren. Hier die Strecke: Ab dem Kreuz Hannover sollten die Verkehrsteilnehmer über die Autobahn 2 bis zum Kreuz Bielefeld fahren. Von dort aus geht es über die Autobahnen 33 und 44 zum Kreuz Kassel-Süd.

Paraffin: Grundstoff zur Herstellung von Kerzen

Paraffin ist ein wichtiger Grundstoff - zum Beispiel zur Herstellung von Kerzen. Paraffin ist laut Online-Lexikon Wikipedia leichtflüssig, ölig oder wachsartig, brennbar, geruch- und geschmacklos, ungiftig und elektrisch isolierend, wasserabstoßend, mit Fetten und Wachsen zusammenschmelzbar und gegenüber vielen Chemikalien reaktionsträge.

Die Verwendungsmöglichkeiten von Paraffin sind aufgrund seiner Eigenschaften und Ungiftigkeit sehr vielfältig. Die Haupteinsatzgebiete sind als Brennstoff, Versiegelung, Pflege und Konservierung. So wird es als Brennstoff zum Beispiel in Kerzen, Öllampen, im Paraffin-Herd, als Grillanzünder, beim Feuerspucken und Feuer-Jonglage, zum Tränken des Holzes von Streichhölzern oder als festes Treibmittel für Hybridraketen genutzt.

Paraffin wurde 1830 von dem württembergischen Naturwissenschaftler Karl von Reichenbach während einer Versuchsreihe zur Ermittlung der Bestandteile des Holzteers entdeckt.

+++ 9.30 Uhr: Seit den Morgenstunden sind Mitarbeiter der Straßenmeisterei in Göttingen im Einsatz, um den 50 Kilometer langen Abschnitt der Autobahn 7 zwischen Northeim und Hann. Münden-Lutterberg in Richtung Süden zu reinigen. Nach ersten Informationen könnte es sich bei der unbekannten Substanz um Paraffin, einen chemischen Grundstoff handeln. Durch die Sperrung der A7 und der A 38 zwischen der Anschlussstelle Dramfeld und dem Autobahndreieck Drammetal im Landkreis Göttingen kommt es momentan zu zahlreichen Staus.

A7 auf rund 50 Kilometern gesperrt: Was Autofahrer nun beachten müssen

Update von Montag, 9. Januar, 7.30 Uhr: Der gesperrte Abschnitt der A7 ist etwa 50 Kilometer lang. Gesperrt ist auch die A38 zwischen Dramfeld und dem Dreieck Drammetal. Eine Auffahrt von der A38 auf die A7 ist sowohl Richtung Göttingen als auch Kassel nicht möglich. Dadurch kommt es auf dem gesamten Abschnitt der B3 zwischen Northeim und Hann. Münden über Göttingen zu erheblichen Behinderungen. Außerdem dürfte es zu Überlastungen der Bundesstraßen 27 und 80 in den Bereichen Witzenhausen, Neu-Eichenberg und Friedland kommen.

Mit Blick auf die Sperrung der A7 wird dem überregionalen Schwerverkehr Richtung Süden empfohlen, ab Hannover über die Autobahnen 2, 33 und 44 weiträumig nach Kassel auszuweichen.

A7 bei Göttingen gesperrt – Autobahn muss gereinigt werden

Erstmeldung von Montag, 9. Januar: Göttingen – Ein bislang unbekanntes Fahrzeug hat auf der Autobahn 7 bei Göttingen eine „weiße, pulvrige Substanz“ verloren – und so eine Sperrung in Richtung Süden nach Hessen verursacht. Der Stoff ist nach ersten Erkenntnissen nicht gefährlich, hat jedoch extreme Glätte verursacht, wie die Polizei in der Nacht zum Montag mitteilte. Daher sei die Autobahn zwischen den Anschlussstellen Northeim/Nord und Hann. Münden-Staufenberg/Lutterberg vollständig gesperrt worden.

Sperrung der A7: Reinigung durch Fachfirma

Der ungefähr 20 Kilometer lange Abschnitt müsse nun von Fachfirmen gereinigt werde, sagte ein Polizeisprecher. Das werde mindestens mehrere Stunden dauern und auch den Berufsverkehr beeinträchtigen. Ob die Reinigung im Laufe des Montags überhaupt abgeschlossen werden könne, sei fraglich. Der Vorfall ereignete sich demnach am späten Sonntagabend. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt. (skr/dpa)

Am Freitag: Drei Menschen verletzten sich bei Unfall nahe Beuern

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