Drittes Hundeschwimmen

Tierisches Vergnügen: Hunde gingen in Dransfeld baden 

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Action: Während einige Hunde dem Treiben eher skeptisch zuschauten, stürzten sich andere wagemutig ins kühle Nass.

Riesenspaß hatten kürzlich Hundebesitzer und vor allem ihre pelzigen Vierbeiner in Dransfeld, wo der Förderverein des Erlebnisbades das dritte Hundeschwimmen veranstaltete. 

„Los Jack“, ruft ein junger Mann und wirft den kleinen, quietschgelben Ball ins große Schwimmerbecken. Sein Jack Russel Terrier mit dem lustigen schwarzen Fleck über dem einen Auge sieht sein Herrchen zunächst nur skeptisch an. „Los, hol den Ball“, gibt der Mann ein zweites Kommando. 

Jack gehorcht, nimmt Anlauf, springt mit einem gewaltigen Satz ab, platscht ins Wasser, holt sich sein Bällchen und schwimmt unter den „prima machst du das“ Anfeuerungen der umherstehenden Hundeliebhaber stolz ans Ufer zurück.

130 Hunde (und damit nicht ganz so viele wie im Vorjahr) und etwa doppelt so viele Menschen waren gekommen, um bei strahlendem Sonnenschein und noch einmal sommerlichen Temperaturen zusammen ihren Spaß zu haben.

Schwimmunterricht für die Vierbeiner

Einige Frauen und Männer zogen sogar selbst noch einmal Bikini oder Badehose an und gaben ihren Lieblingen Schwimmunterricht, wenn diese sich nicht von alleine ins Becken trauten. 

Und wollte sich ein Hund trotz allem partout nicht nass machen (und von denen gab es einige), blieb immer noch die große Wiese, um darauf ausgelassen mit einem oder gleich mehreren Artgenossen herumzutollen. „In Bayern ist Hundeschwimmen in Freibädern nach Saisonschluss weit verbreitet“, sagte Matthias Corde, Schwimmmeister und Vorstandsmitglied des Erlebnisbad-Fördervereins.

Gemütlich: Anstatt wie viele seiner Artgenossen herumzutoben, genoss Yorkshire Terrier Benny lieber die wärmende Sonne.

 Weil er das für eine tolle Idee halte, habe er seinerzeit den Anstoß gegeben, das auch in Dransfeld auszuprobieren.

„Natürlich gibt es Menschen, die Bedenken haben“, meinte Corde. „Die einen haben Angst davor, dass die Hunde auf die Wiesen machen, andere, dass die Schwimmbecken verunreinigt werden.“ Diese Menschen könne er aber beruhigen.

Hundeschwimmen auch im kommenden Jahr 

„Jeder Hundehalter bekommt am Eingang eine Kottüte und wird verpflichtet, eventuell entstehende Haufen ihrer Hunde zu entfernen.“ Und da die Becken ohnehin im kommenden Frühjahr von Grund auf gereinigt und das Wasser erneuert wird, bestehe dort auch keine Gefahr einer Verunreinigung.

Dass die Veranstaltung bei den Hundebesitzern der Region gut ankommt, steht nach den Erfolgen der ersten drei Auflagen inzwischen außer Frage.

„Das ist gleichzeitig ein guter Weg, um auch Werbung für unser schönes Freibad zu machen“, meinte Corde, der für den 20. September 2020 schon das nächste Hundeschwimmen ankündigte.

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