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Tourismus in Hann. Münden: Mehr Übernachtungen 2021 - Aber noch nicht Vor-Corona-Niveau

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Von: Thomas Schlenz

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Eine Luftaufnahme von Hann. Münden von Christian Mühlhausen.  Die Altstadt ist aus der Vogelperspektive aus zu sehen.
Luftaufnahme von Hann. Münden (Symbolbild). Der Tourismus in der Stadt erholt sich langsam. © Christian Mühlhausen

Es gab 2021 mehr Übernachtungen in Hann. Münden als 2020. Aber: Die Tourismuszahlen sind weit vom Vor-Corona-Niveau entfernt. Zahlreiche Feste zogen Besucher an.

Hann. Münden – Die Zahl der Übernachtungen in Hann. Münden ist 2021 im Vergleich zum Vorjahr wieder leicht gestiegen: Laut Tourismusmanager Matthias Biroth wurden im Jahr 2021 insgesamt 58 036 Ankünfte und 107 517 Übernachtungen in Betrieben ab zehn Betten gezählt. Ferienwohnungen seien darin nicht erfasst. 2020 seien dagegen nur 54 784 Ankünfte und 105 450 Übernachtungen registriert worden.

Hann. Münden: Tourismus erholt sich im Jahr 2021

Trotzdem liegen die Zahlen aus dem vergangenen Jahr noch weit unter denen aus Vor-Corona-Zeiten. Damals zählten Betriebe 96 045 Ankünfte und 182 535 Übernachtungen. Laut Matthias Biroth habe es somit im vergangenen Jahr noch keine signifikante richtige Erholung nach dem ersten Corona-Einbruch bei den Tourismuszahlen gegeben. Dies hänge maßgeblich damit zusammen, dass touristische Übernachtungen erst ab Mitte Mai wieder erlaubt waren und dann zu Beginn aufgrund der Landeskinderregelung auch nur Besuchern aus Niedersachsen. „Somit konnten in den ersten fünf Monaten eigentlich keine nennenswerten touristischen Übernachtungen generiert werden“, erklärt Biroth weiter.

Fünf Monate fast keine Übernachtungen möglich

Im Juni habe sich die Situation dann leicht aufgelockert, dennoch seien die städtischen Wohnmobilstellplätze wie der Tanzwerder im Gegensatz zu den Campingplätzen geschlossen gewesen, was zu einer großen Fluktuation geführt habe. In Verbindung mit der Gewichtseinschränkung am Campingplatz habe das zu großen Abwanderungen geführt.

Ab Juli sei es wieder bergauf gegangen: „Wir übertrafen das Vorjahr so weit, dass wir im August, September und Oktober beinahe schon wieder Vor-Corona Niveau erreichten“, so Biroth. Die Einschränkungen und steigenden Zahlen hätten dann im Winter wieder für niedrigere Zahlen gesorgt, die aber immer noch höher gelegen hätten als 2020. Die Kunsthandwerker- und Keramikmärkte oder die „Sommerkultour“ des Landkreises seien ein Erfolg gewesen. Auch der Lichterzauber habe Besucher aus der ganzen Region angezogen. Das Projekt Blumenampeln sei um Dielengraben, Wanfrieder Schlagd und alte Werrabrücke erweitert worden. (Thomas Schlenz)

Webseite der Touristik besser zu finden

Die Umstellung auf die neue Datenbank und eine Suchmaschinenoptimierung der Webseite haben laut Biroth zu erheblichen Verbesserungen geführt. Mittlerweile werde bei der Suche nach Ferienwohnungen die Seite der Erlebnisregion besser gerankt als die einschlägigen Portale. Auf der Webseite der Touristik könne seit Mitte vergangenen Jahres über ein Chattool auch der direkte Kontakt zu den Mitarbeitern gesucht werden.

An der Müdener Tillyschanze kann man nun unter freiem Himmel, oder eher fast unter freiem Himmel, übernachten.

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