Der Wasserverband Peine stellt Preise für das kommende Jahr vor

Trinkwasser in Staufenberg und Dransfeld ab Januar günstiger

In Staufenberg und in der Samtgemeinde Dransfeld wird das Trinkwasser günstiger.
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In Staufenberg und in der Samtgemeinde Dransfeld wird das Trinkwasser günstiger.

Ein gutes Geschäftsergebnis des Wasserverbandes Peine könnte den Mitgliedskommunen günstigeres Trinkwasser bescheren. Die Verbandsversammlung muss dem noch zustimmen.

Staufenberg/Dransfeld – Die Menschen in Staufenberg und in der Samtgemeinde Dransfeld können für das kommende Jahr mit niedrigeren Trinkwasserpreisen rechnen. In den Kommunen, die wie Staufenberg und Dransfeld dem „Trinkwasser Solidarbereich“ des Wasserverbandes Peine angehören, soll der Arbeitspreis um vier Cent je Kubikmeter gesenkt werden. Er würde dann 1,49 Euro pro Kubikmeter ab Januar 2022 betragen, das Grundentgelt bliebe stabil bei 96 Euro je Anschluss und Jahr.

Das teilte der Wasserverband Peine zu den Plänen mit, die Geschäftsführer Olaf Schröder jetzt dem Staufenberger Finanzausschuss vorlegte. Allerdings müsse die Verbandsversammlung, die am 10. Dezember tagt, den künftigen Preisen noch zustimmen.

Hintergrund für die Preissenkung sei das gute Geschäftsergebnis. Der Personalaufwand sei rund 173 000 Euro geringer ausgefallen als veranschlagt, der Zinsaufwand knapp 65 000 Euro niedriger als im ersten Ansatz geplant. Trotz höherem Material- und Abschreibungsaufwand könne ein positives Ergebnis erzielt werden. Die Umsatzerlöse lägen rund 723 000 Euro höher als geplant, es seien rund 214 000 Kubikmeter mehr Trinkwasser verkauft worden, als zunächst angesetzt, so der Wasserverband.

Im Abwasserbereich sollen die Preise stabil bleiben. Das gilt für Staufenberg ebenso wie für Dransfeld. Das heißt für das Obergericht 3,20 Euro je Kubikmeter Schmutzwasser (Arbeitspreis), 120 Euro je Anschluss und Jahr sowie 29 Cent je Quadratmeter befestigter Fläche, über die Niederschlage ins Kanalnetz fließen. In der Samtgemeinde Dransfeld sind weiter 3,12 Euro je Kubikmeter Schmutzwasser, 120 Euro je Anschluss und 30 Cent je Quadratmeter befestigter Fläche zu zahlen.

Im Trinkwasserbereich plant der Verband in mehreren Staufenberger Dörfern Investitionen. „In Uschlag sollen Rohrleitungen und Armaturen am Hochbehälter erneuert werden. Zudem steht der Neubau der Transportleitung zwischen den Hochbehältern Landwehrhagen und Benterode auf dem Programm.

Auch die Ortsnetzerneuerung wird fortgesetzt, etwa in Speele, in Escherode sowie in Benterode“, wird Geschäftsführer Schröder zitiert.

Zu den Vorhaben im Abwasserbereich teilte der Wasserverband mit, dass die Erschließung eines Baugebiets in Uschlag ebenso im Investitionsplan stehe wie die Erneuerung des Kanals im Zuge des Ausbaus der Königsstraße in Benterode. In diesen Wochen erfolge bereits eine TV-Kanalinspektion in Escherode, die bis Weihnachten abgeschlossen sein soll. Solche Bilder seien die Grundlage für passgenaue Sanierungskonzepte für die einzelnen Dörfer.

„Dafür sind 2022 weitere Mittel eingeplant, um die Konzepte für Escherode und Uschlag voranzubringen“, teilt der Wasserverband mit. Zudem sei eine anteilige Kostenbeteiligung an Maßnahmen auf der Kläranlage Fuldatal eingeplant, zu der das Abwasser aus Spiekershausen zur Reinigung geleitet werde. Von Ekkehard Maass

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